Andreas Bode ermöglicht mit Spende Kita Pusteblume Therapeutisches Reiten

Was Kinder von Ponys lernen können

Reitlehrerin Dana Brunkhorst (von links), Andreas Bode (Sponsor) und Karen Barjenbruch unterstützen die Kinder der Kita Pusteblume. Foto: Nölker

Abbenhausen - Von Sabine Nölker. Das Kinder- und Familienzentrum Pusteblume der Lebenshilfe Syke hat als Ergänzung seiner pädagogischen Arbeit auch das Therapeutische Reiten im Angebot. Die fördert die soziale und charakterliche Entwicklung der Mädchen und Jungen, stärkt das Selbstwertgefühl, fördert die Konzentration und schult das Verantwortungsbewusstsein.

Doch nicht aller Kinder der Pusteblume können in den Genuss dieses außerordentlichen Angebots kommen. Für Karen Barjenbruch, Heilerzieherpflegerin im Kinder- und Familienzentrum war dies Anlass, Dana Brunkhorst anzusprechen. Sie ist Inhaberin von „Dana´s Ponybande“ und Mitglied im Verein „Pferde für unsere Kinder“. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche mit Pferden in Berührung zu bringen, da immer weniger Kinder die Möglichkeit haben, Pferde zu erleben sowie durch sie und mit ihnen zu lernen.

Allerdings braucht es dafür einen Sponsoren, den Brunkhorst in Andreas Bode fand. Bode arbeitet bei „Türsysteme Bode“ in Harpstedt und spendete die benötigten 500 Euro, damit 18 Mädchen und Jungen bei Dana Brunkhorst reiten konnten. Drei Gruppen machten sich auf den Weg nach Abbenhausen, wo sie nicht nur auf den Ponys reiten, sondern die Tiere auch striegeln und ihnen die Hufe auskratzen durften.

Emily, Enya und Mia sind drei dieser Kinder, die ganz aufgeregt waren. „Wir dürfen heute springen“, so die vierjährige Mia. „Dana hat dafür einen Parcours aufgebaut.“ Doch bis es soweit war, musste Pony Benji erst einmal gestriegelt werden. Ganz vorsichtig näherten sich die drei Mädchen dem Pony, streichelten es und redeten beruhigend auf Benji ein.

„Ich habe vorab mit Dana ein kleines Konzept ausgearbeitet“, so Barjenbruch. Dann habe sie gemeinsam mit den Kindern über den Umgang mit Pferden gesprochen. Die Mädchen und Jungen durften dann mitentscheiden, was in den zwei Stunden auf dem Reiterhof getan wird. „Aber erst frühstücken wir gemeinsam“, so die fünfjährige Enya. Das aufgeweckte Mädchen ist bereits eine erfahrene Reiterin. „Ich bin schon oft geritten“, erzählt sie. Ihre Oma habe ein eigenes Pferd. Für Emiliy ist es das erste Mal, dass sie mit Pferden in Berührung kommt: „Ich finde Pferde so süß!“ Nun freue sie sich auf die Reitstunde.

Für Andreas Bode und seinen Vater Kurt war es eine Selbstverständlichkeit, dieses tolle Projekt zu unterstützen. „Ich sehe ja, wie die Kids Freude haben.“ Und das sie ganz nebenbei auch Verantwortung und Sorgfalt lernen, sei doch schön. „Wir danken der Firma Bode und Dana für diese für die Kinder unvergesslichen Momente“, dankte Barjenbruch für die Pusteblume.  sn

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