Die Jugendfeuerwehr Lüdingworth ist seit 2008 Stammgast im Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager

Bademeister am Marterpfahl

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Die Jugendfeuerwehr Lüdingworth lässt sich immer einiges einfallen.

Marhorst - Von Tobias Kortas. Verzierte und individuell hergerichtete Plätze sind auf dem Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager einige zu finden. Besonders viel einfallen lässt sich auf diesem Gebiet traditionell die Jugendfeuerwehr Lüdingworth, zum Beispiel mit der lebensgroßen Figur namens „Bademeister Paul“, die von einem Strandkorb flankiert wird. Nebenbei hat die Gruppe aus dem Cuxhavener Stadtteil auch die weiteste Anreise.

„Uns gefällt das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager sehr gut. Hier stehen die Zelte nicht wie anderswo eng an eng, so dass man seinen eigenen Stellplatz wunderbar ausschmücken kann“, erzählt Timo Hempler, einer von drei Betreuern der Jugendfeuerwehr Lüdingworth. Neben „Bademeister Paul“ und dem Strandkorb finden sich die Kugelbake (berühmtes Seezeichen aus Cuxhaven) im Miniformat, eine Lüdingworth-Flagge, Palmen, eine Bierzeltgarnitur sowie ein Marterpfahl und eine Saloon-Eingangstür auf dem Platz der Cuxhavener. „Das Westernmotto stammt vom Zeltlager in Stuhr 2012“, so Hempler. Man habe auch einmal 30 Kubikmeter Sand aufgeschüttet, um eine richtige Strand-Atmosphäre zu erzeugen. „Doch dieses Jahr müssen wir wegen eines Betreuermangels leider etwas kürzer treten.“

Das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager hat für die Gruppe auch aufgrund ihres Einfallsreichtums und trotz eines Anfahrtsweges von mehr als 100 Kilometern Tradition. Seit der Veranstaltung in Rehden vor sieben Jahren ist die Gruppe – nur unterbrochen durch ein Zeltlager daheim in Cuxhaven – jedes Mal zu Gast gewesen. „Bei unserem ersten Besuch waren die Leute so begeistert von dem, was wir alles aufgefahren haben, dass wir immer wieder eingeladen worden sind.“

Doch auch die Organisation des Kreiszeltlagers sagt der Gruppe aus Lüdingworth zu. „Es gibt immer sehr viel Programm, außerdem klappt die Logistik einfach super“, erklärt Mathias Köster, ein weiterer Betreuer der zehn Jugendlichen aus Cuxhaven.

Bei den Wettbewerben war die Gruppe bislang nicht besonders erfolgreich. „Die Sportwettbewerbe stehen bei uns in Cuxhaven nicht so im Mittelpunkt. Da liegt der Fokus viel mehr auf den Bundeswettbewerben“, erläutert Hempler. Außerdem habe die Gruppe mit Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren, darunter vier Mädchen, gegenüber Mannschaften mit vielen älteren Jugendlichen körperliche Nachteile. „Doch davon lassen wir uns nicht die Laune verderben.“

Für die Zeit, in der keine Wettbewerbe anstehen, hat die Jugendfeuerwehr Lüdingworth, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, zahlreiche Spiele parat. „Wenn das Wetter besser wird, können wir die jetzt auch mal draußen und nicht nur im Zelt spielen.“

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