Zehn Jahre Twistringer Fahrrad-Garten-Tour

Hinter der Rosenpforte

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Conny Thöle (rote Jacke) erklärt ihren Garten.

Twistringen - Von Ilka Rickers. Ein letzter inspizierender Blick aufs eigene Fahrrad, dann durchbrach lautes Klingeln die idyllische Atmosphäre: Eine 15-köpfige Gruppe startete am Sonntag mit dem Rad von Twistringen nach Marhorst, um den Garten von Conny und Hermann Thöle am Kastanienweg zu erkunden. Deren Anlage war am Sonntag das erste von vier Zielen der Twistringer Fahrrad-Garten-Tour.

Vor zehn Jahren hatten die Twistringer Gästeführer, der ADFC und die städtische Agenda die erste Tour angeboten. „Damals waren wir noch nicht so weit, um unseren Garten zu präsentieren“, meinte Conny Thöle. Vor zehn Jahren seien sie und ihr Mann aber selber zu Gast bei anderen gewesen.

Fröhlich begrüßten sie ihre Gäste. „Wir sind noch eine recht kleine Gruppe“, erzählte Christian Gelhaus. Mit Ulrike Ehlers führte er die erste Gruppe zu den ausgemachten Treffpunkten. „Die nächsten Gruppen bestehen aus knapp 30 Personen.“ Um vielen Fans die Möglichkeit zu bieten, die Gärten anderer zu besichtigen, wurden mehrere Gruppen gebildet, die zeitversetzt starteten.

Trotz des bewölkten Wetters herrschte eine entspannte und fröhliche Stimmung.

Conny Thöle erklärte ihren Garten. Besonders fielen die vielen kleinen Steinskulpturen auf: „Diese Steine habe ich selber geschlagen und geschliffen.“ Und zeigte auf ein Exemplar mit einer Kugel. In der hinteren Ecke des Garten hat sich Conny Thöle extra einen Platz für ihr Hobby eingerichtet.

Hinter einer Rosenpforte, die von einem Kirschbaum bedeckt wird, schweifte der Blick über Pferdeweiden. „Hier arbeite ich viel an meinen Projekten“, erzählte Thöle ihren Gästen und deutete mit dem ausgesteckten Arm auf den versteckten Ort.

Hermann Thöle machte auf weitere Besonderheiten im Garten aufmerksam, etwa auf ein Rosenbeet in der Mitte. „Oft schauen wir morgens aus dem Fenster und sehen Rehe, die unsere Rosenblüten fressen.“ Von einem Besucher kam mal der Tipp, die Rosen einzuzäunen – doch das würde die idyllische Atmosphäre in ihrem Garten zerstören.

Besonders auffällig sind die vielen kleinen Sitzecken, die sich rund ums Haus befinden. „Wir können mit der Sonne wandern“, meinte Conny Thöle begeistert. „Doch ich kann meistens nie ruhig sitzen und finde immer wieder eine neue Ecke, in der wir etwas machen können“, sagte sie, bevor sie die Gruppe verabschiedete.

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