Informationsabend: Stephanswerk errichtet 25 Wohnungen auf dem Gelände des bisherigen Pfarrzentrums für 4,5 Millionen Euro

„Was Besseres können wir uns gar nicht wünschen“

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Grundriss: oben links „Haus B“, unten rechts „Haus A“.

Twistringen - Von Maik Hanke. 25 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 1750 Quadratmetern will die Stephanswerk Wohnbaugesellschaft auf dem Gelände des bisherigen Pfarrzentrums an der Steller Straße errichten. Ulrich Saremba, einer der Geschäftsführer des Stephanswerks, hat am Montagabend den Twistringern erstmals konkrete Pläne vorgestellt.

In einem ersten Bauabschnitt („Haus B“) entstehen zwei miteinander verbundene zweigeschossige Gebäude-Elemente für acht Wohnungen auf der Grünfläche an der Nordseite. Die Planungen sollen bis Jahresende fertig sein. Baubeginn ist dann im ersten Halbjahr 2016 – wahrscheinlich im Mai. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwölf bis 13 Monate.

Der zweite Bauabschnitt („Haus A“) beinhaltet den Abriss des kompletten Pfarrzentrums. Auf der neuen Fläche baut das Stephanswerk danach drei Gebäude-Einheiten mit 17 Wohnungen – verbunden durch ein gemeinsames Treppenhaus inklusive Fahrstuhl. Neben Erd- und Obergeschoss wird es ein kleineres Staffelgeschoss mit Dachterrassen geben.

Im Erdgeschoss des einen Gebäudeteils findet sich Platz für eine Gewerbefläche. „Eventuell für ein Café oder etwas in der Art“, sagt Saremba.

Alle Wohnungen sollen barrierefrei sein, aber bezahlbar bleiben und sich besonders für ältere Menschen eignen. Das Stephanswerk wolle jedoch „nicht nur Senioren für die Situation begeistern, sondern auch junge Leute mit Weitblick“.

Einige der Wohnungen werden vermietet, einige aber auch verkauft. So will das Stephanswerk einen Teil der Ausgaben direkt wieder hereinholen. Was eine Wohnung kostet oder wie hoch die Mieten ausfallen würden – darüber schweigt Saremba noch.

Im Außenbereich wolle das Stephanswerk „die bekannte Situation beibehalten“. Die üblichen Zuwegungen sollen bestehen bleiben. Hinter „Haus A“ entsteht ein großer Parkplatz. Die meisten Bäume können bleiben.

Wann die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts beginnen, ist noch völlig offen. Bis das neue Pfarrzentrum im alten Pfarrhaus fertig ist (voraussichtlich Ende 2016), benötigt die Kirche das Gebäude an der Steller Straße noch. Außerdem ist das italienische Restaurant Ciao-Ciao noch bis 2021 im Komplex des Pfarrzentrums eingemietet. Gespräche mit dem Inhaber laufen, bestätigt Saremba auf Nachfrage dieser Zeitung.

Sollte der Italiener bis Vertragsende im Gebäude bleiben wollen, wäre das Stephanswerk verpflichtet, „das Gebäude in halbwegs nutzbarem Zustand zu halten“. Ob Teilabrisse des Pfarrzentrums schon vorher möglich wären, ist unklar.

Saremba betont, das Bauvorhaben sei ein gemeinsames Projekt mit der Kirche und für die Gemeindemitglieder. Das Stephanswerk wolle Verantwortung dafür tragen und die Gebäude nach Fertigstellung verwalten.

Insgesamt nimmt das Stephanswerk laut Saremba mehr als 4,5 Millionen Euro in die Hand. Das Wohnprojekt soll über Jahrzehnte Bestand haben.

Ein Zuhörer sagte gegen Ende des Informationsabends: „Das ist ein super Projekt für Twistringen. Was Besseres können wir uns gar nicht wünschen.“ Die etwa 75 Besucher applaudierten.

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