Jahreshauptversammlung

Hohe Feuerwehr-Auszeichnung für Helmut Jantzen

Geehrte und Führungskräfte der Ortsfeuerwehr Twistringen mit Löschgruppe Marhorst. Foto: Feuerwehr/jens meyer
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Geehrte und Führungskräfte der Ortsfeuerwehr Twistringen mit Löschgruppe Marhorst. Foto: Feuerwehr/jens meyer

Twistringen - Wegen des gegenwärtigen Umbaus des Feuerwehrhauses in Twistringen hatte die Ortsfeuerwehr am Samstag zur Jahreshauptversammlung in die Aula des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums eingeladen. Ortsbrandmeister Klaus Krebs und sein Stellvertreter Jörg Schuster zogen die Bilanz 2018. „Es gab zwei Neuaufnahmen, eine Übernahme aus der Jugendfeuerwehr und zwei aus anderen Ortsfeuerwehren. Die Gesamtzahl der aktiven Einsatzkräfte liegt bei 71 für Twistringen und Marhorst“, berichtet Feuerwehrsprecher Jens Meyer.

Die Führungsspitze erinnerte an 94 Einsätze sowie 30  Übungs- und Fachdiensten. In der Bilanz stehen 3  Großbrände im eigenen Zuständigkeitsbereich, 8 nachbarschaftliche Löschhilfen, außerdem drei Mittelbrände, 21  Klein- und Entstehungsfeuer sowie 26 Fehlalarme, 5  Verkehrsunfälle und 26 technische Hilfeleistungen

Bei den Einsätzen ging Jörg Schuster besonders auf die Großbrände und Verkehrsunfälle ein. Bei den Wohnungsbränden konnten die Einsatzkräfte ihre gute Ausbildung beweisen. Bei den Löscharbeiten wurde nur ein geringer Wasserschaden verursacht. Das wenige Wasser konnte sogar mit einem Nasssauger aufgenommen werden. Dies bestätigte auch Stadtatemschutzwart Guido Kunst in seinem Bericht für den Fachbereich Atemschutz.

Kreisbrandmeister Michael Wessels konnte eine ganz besondere Ehrung vornehmen. Helmut Jantzen erhielt das Niedersächsische Ehrenzeichen für 70-jährige Mitgliedschaft. Wessels trug die Vita von Jantzen vor und konnte auch von persönlichen Erlebnissen mit ihm berichten. Helmut Beneke und Heinz Bavendiek erhielten ebenfalls Ehrenzeichen. Auch deren Feuerwehrleben wurde in der Versammlung wiedergegeben, so Jens Meyer.

Klaus Krebs kündigte viele Veränderungen für 2019 an. So werden im Spätsommer eine neue Drehleiter in Dienst gestellt und die Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus abgeschlossen. Die Einführung der digitalen Alarmierung mit neuen Piepern steht ebenfalls an.

Carsten Werft von der Stadtverwaltung betonte, „dass wir auf eine gut ausgebildete Feuerwehr angewiesen sind“. Die Erwartungen werden immer mehr, was sich in den verschiedenen Einsatzarten widerspiegele. Werft zollte allergrößten Respekt, vor dem was, die Feuerwehr eistet. Sylvia Holste-Hagen (Bündnisgrüne) sprach für die Arbeitsgruppe Feuerwehr des Stadtrates: „Wir werden gerne den Weg weiter mit Euch gehen.“

71 Aktive leisteten jeweils 113 Stunden - unter dem Strich rund 8 000 ehrenamtlichen Stunden im vergangenen Jahr und eine Dienstbeteiligung von 71 Prozent.

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