VVV: Säule vor Besuch der Landesjury errichten

Heiligenloher Wappen neuer Hingucker

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Bislang ist es nur ein Vorschlag, den Pastorin Anke Orths zeigt: das Heiligenloher Sandsteinwappen auf einer Säule, platziert an der Hauptkreuzung vor dem Gasthaus Bitter mit Sitzbänken.

Heiligenloh - Von Theo Wilke. „Wenn die Landesjury für den Wettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft’ kommt, müssen wir etwas vorzeigen für unser Sonderpreisgeld vom Kreisentscheid 2017“, betont Anke Borchers. Da sind sich bei der Generalversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus in Heiligenloh alle einig. Aber wo? Ein Vorschlag: das Blumenbeet in der Kurve vor Bitters Gasthaus.

Die Ortsbürgermeisterin und der Vereinsvorstand wollen zunächst mit dem Landkreis Standortalternativen abklären. Danach werden alle am Dorfwettbewerb beteiligten Vereine und Gruppen kurzfristig zum Ortstermin eingeladen, um letztlich den passenden Platz festzulegen – als neuen Hingucker für das Dorf und die Landesjury. Das Wappen kostet zwischen 2 000 und 2 500 Euro. Das Sonderpreisgeld beträgt 2 000 Euro.

Kassenwart Lothar Constabel meinte am Dienstag, das Geld sei für den gesamten Ort. Deshalb müsse man alle ins Boot holen. Die rund 40  Anwesenden sehen das auch so. Außerdem soll eine Tafel angefertigt werden, die zeigt, dass Heiligenloh bereits bei fünf Wettbewerben erfolgreich war.

Vereinsvorsitzender Jürgen Heitböhn und Anke Borchers möchten mit dem Landkreis auch über die geplanten „Tor-einfahrten“ reden. Bekanntlich hat der VVV die Sanierung der Ortsdurchfahrt abgewartet. Nun sollen die Ortseingänge durch sogenannte Torpfeiler optisch verengt werden. Damit künftig nicht zu schnell gefahren wird. Da wurde lebhaft diskutiert und festgestellt, dass für das 60 mal 80 Zentimeter große Sandsteinwappen kaum ausreichend Platz am Ortseingang wäre.

Erneut viele Helfer im Dorf nötig

Mit Blick auf den Landeswettbewerb (Vorentscheid im Mai/Juni) betonte Borchers, dass die Heiligenloher als Kreissieger ihre Bewerbungsmappe nach Hannover geschickt hätten. „Wir brauchen auch diesmal wieder viele Helfer.“ Das Besuchsprogramm für die Jury werde nicht verändert. Allerdings müsse man unbedingt das Heiligenloher Lied musikalisch einbauen, so Borchers. Das sei beim Kreisentscheid von der Kommission begeistert aufgenommen worden.

Jürgen Heitböhn zitierte Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: „Attraktive Dörfer entstehen da, wo Menschen mit Herz motiviert sind.“ Und dies treffe auf Heiligenloh zu.

Heitböhn betonte in seinem Jahresbericht, dass sich die Mitgliederzahl des VVV in 2017 um 13 auf 125 erhöht habe. Inzwischen gebe es weitere acht neue Mitglieder.

Angesichts der rund 200  Haushalte in Heiligenloh sei dies ein guter Schnitt und zeuge davon, dass sich die Menschen mit ihrem Dorf identifizieren, so Heitböhn. Der Vorsitzende kündigte für 2018 das nächste Apfelsaftmobil an der Schule an, diesmal vor den Herbstferien.

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