Halloween-Nacht in Twistringen lockt zahlreiche schaurige Gestalten an

Platzkonzert der Vogelscheuchen

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Hexen und Zauberer treffen auf Zombies. Und Klein-Dracula ist auch dabei.

Twistringen - Von Sabine Nölker. Dichte Nebelschwaden zogen am Freitagabend durch die Bahnhofstraße. Große und kleine Zombies, Skelette und Monster forderten gnadenlos „Süßes oder Saures“.

Das Kunstblut fließt in Strömen.

„Da soll noch mal jemand sagen, in Twistringen gibt es nicht viele Kinder“, staunte Elisabeth Pille, als erneut eine Gruppe Mädchen und Jungen die begehrten Süßigkeiten einforderte. Hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene bevölkerten die Innenstadt zur siebten Halloween-Nacht. Viele hatten sich schaurig kostümiert. „Es ist anders als in den Vorjahren, aber schön“, lautet das Fazit von Jörg Brackland, der gemeinsam mit Ehefrau Christine und seinen Kindern an die Bahnhofstraße gekommen war. Während der Nachwuchs von Geschäft zu Geschäft zog und die Tüten füllte, genoss er es, Bekannte zu treffen, vom Spanferkel zu kosten und ein Glas Bier zu trinken.

„Der Zirkus Barbarella mit seiner Feuershow fehlt“, war aus der Menge zu hören. Dafür kam aber das Stockbrotgrillen mit der Jugendfeuerwehr an.

Die Jugendlichen hatten vier Feuerkörbe aufgestellt und genügend Teig vorbereitet. Nicht nur Schulleiterin Marita Schröder-Geisler genoss das ungewöhnliche Angebot auf ihrem Schulhof, auch andere Erwachsene setzten sich zu den Kindern auf die Bänke. Die Arkeburger Moorhexen verteilten derweil ihre „Medizin“ an die Erwachsenen.

Plötzlich bildete sich eine große Menschentraube vor der Scubar. Rund 20 Vogelscheuchen hatten Aufstellung bezogen. Der Spielmannszug Twistringen gab unter der Leitung von Tambourmajor Torben Martens ein Platzkonzert.

Halloween-Nacht in Twistringen

Auch die Einzelhändler hatten ihre Geschäfte zum Teil dem Anlass entsprechend dekoriert. Viele Kunden nutzten die erweiterten Öffnungszeiten zum Shoppen.

Die Sitzplätze in der Eisdiele Cortina und vor und in der Scubar waren bereits früh am Abend besetzt. „Wir genießen es einfach, dem bunten Treiben zuzusehen und viele Bekannte zu treffen“, so Inge Korthe.

Auch wenn in diesem Jahr einige Attraktionen fehlten, hatten sich Barbara Uhlhorn und Peter Piening als Organisatoren viel Mühe gegeben. Ebenso viel Zeit hatten einige in ihre teils sehr aufwändige Kleidung investiert. „Manchen möchte ich im Dunkeln nicht alleine begegnen“, lobte Barbara Uhlhorn die Maskerade. Sie versprach eine weitere Auflage für das nächste Jahr.

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