Stadt: Turnhalle muss noch warten

Grundschule für fast 400.000 Euro saniert

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Vor dem neuen Schuleingang (v.l.) : Elke Meyer, Sandra zur Wellen, Heiner Hogeback und Carsten Werft. 

Heiligenloh - Von Theo Wilke. Für insgesamt rund 300. 000 Euro hat die Stadt Twistringen die energetische Sanierung des Mittel- beziehungsweise Altbaus der Heiligenloher Grundschule abgeschlossen. Gut acht Wochen, länger als die Ferien, brauchten die beauftragten Firmen. Zum Schluss, vor dem ersten Schultag, sei es noch „Spitz auf Knopf“ zugegangen, so Fachbereichsleiter Carsten Werft gestern Morgen vor Ort.

Vor zwei Jahren hatte der Schulträger unter anderem zunächst die sanitären Anlagen im Schulbereich für bis zu 100.000 Euro komplett erneuert. Was jetzt noch auf der Liste steht, ist die Modernisierung der alten Turnhalle ebenfalls unter energieeinsparenden Gesichtspunkten. Zu wann ist das geplant? Dazu Carsten Werft: „Das wissen wir heute noch nicht.“ Vor einigen Jahren hatte die Stadt den neuen Verwaltungstrakt anbauen lassen.

Komplett gedämmt: Keine Kältebrücken

Die Rückseite der Heiligenloher Grundschule ist auch energetisch saniert worden. - Foto: tw

Gestern freuten sich über das Ergebnis auch Schulleiterin Elke Meyer, Sandra zur Wellen vom Planungsbüro Rubbert und Hausmeister Heiner Hogeback, der während der Sanierungsphase so manche Überstunde geschoben hat. Der Altbau der Heiligenloher Grundschule stammt aus den 1970er-Jahren. Keine Wärmedämmung, alte Fenster, marode Sanitäranlagen und das Schuldach 1998 saniert – das war die Ausgangssituation. Im ersten Bauabschnitt wurden die Toiletten erneuert, ebenso die Fenster und die Beleuchtung der Pausenhalle. Im WC-Bereich wurde für die Hohlwand eine Einblasdämmung vorgenommen.

In diesem Sommer und Herbst sind im zweiten Bauabschnitt das Flachdach saniert sowie an der Vorderfront mit Eingang (Windfang und Pausenhalle) und an der Rückseite der Schule die Fenster ausgetauscht worden, im Erd- und Untergeschoss alle Klassen und die öffentliche Bücherei. Nach Dämmarbeiten gebe es jetzt keine Kältebrücken mehr, erläuterte Planerin Sandra zur Wellen. „Außerdem ist der Sonnenschutz an den Fassaden erneuert worden.“

Ernsthafte Probleme habe es beim zweiten Bauabschnitt nicht gegeben, hieß es. Überrascht habe alle Beteiligten nur, das nicht nur unter der Pausenhalle ein Kriechkeller für die Versorgungsleitungen existiert, sondern auch außerhalb unter dem Windfang. Dies habe die Bauarbeiten aber nicht verzögert, betonte Sandra zur Wellen. „Wir haben auch in diesem Jahr die Baugewerke kleinteilig ausgeschrieben“, ergänzte Fachbereichsleiter Carsten Werft aus dem Twistringer Rathaus. So habe man an der Grundschule Heiligenloh zahlreiche regionale Firmen beschäftigen können, etwa aus Vechta, Syke, Bassum oder auch Twistringen.

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