Getränke direkt aus dem Kühlschrank – im wahrsten Sinne des Wortes

Minibar mal anders: Bastelgruppe des Ziegeleivereins baut Kühlschrank zu Theke um

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Beliebtes Fotomotiv: Die Kühlbar, hier mit Carsten Siemers beim Konzertevent mit „65 Cadillac“. Foto: Freunde der Alten Ziegelei

Die inoffizielle Bastelgruppe des Twistringer Ziegeleivereins hat einen Kühlschrank zu einer kleinen Theke umgebaut. Die so entstandene Kühlbar ist ein echter Hingucker.

Twistringen –  Bei einer Minibar denken die meisten vermutlich an eine kleine Bar in einem Kühlschrank. Nun, so gesehen passt der Begriff ganz gut zur Kühlbar, die bei dem jüngsten Konzert an der Ziegelei erstmals zum Einsatz kam. Nur dass dort nicht nur die Getränke im Kühlschrank deponiert waren, sondern auch gleich der Barkeeper.

Die inoffizielle Bastelgruppe des Ziegeleivereins hat einen alten Kühlschrank zu der ungewöhnlichen Bar umgebaut. „Das war ein ganzer Haufen Arbeit“, sagt Carsten Siemers und lacht. Er gehört zur besagten Bastelgruppe, ebenso wie Markus Schröder, Sebastian Poeck, Niels Stuffel und Nico Borchers. Neben der normalen Vereinsarbeit verwirklicht die Truppe noch andere (zum Teil verrückte) Ideen – wie eben die Kühlbar.

Die Idee stammt vom Reeperbahn-Festival auf St. Pauli, wo regelmäßig eine ähnliche Bar steht. „Spontan haben wir einen Kühlschrank auf Ebay Kleinanzeigen gefunden“, erzählt Siemers. Die Bastler schlachteten die Isolierung aus, schliffen den Rost ab, strichen den Kühlschrank von außen und tapezierten ihn von innen. Aus Siebdruckplatten bauten sie Theke und Regale. Stuckleisten und ein Kronleuchter schmücken die Decke. Ob der Kühlschrank das wohl je zu träumen gewagt hat?

Neben der Bastelgruppe packten viele andere Leute mit an. So erstellten Arbeitskollegen aus Pfaffenhofen an der Ilm zum Beispiel die Vorlage für das Thekenlogo, das Uwe Stiens aus Heiligenloh schließlich fräste. Der Umbau zog sich über zwei Jahre, wobei die Beteiligten nicht jedes Wochenende werkelten. Sie erledigten die Arbeiten auf dem Hof von Markus Schröder. „Danke dafür!“, sagt Siemers im Namen der Gruppe. Er verbrachte bei der Premiere ein paar Stunden in der Kühlbar. „Das Reinkommen ist ein bisschen schwierig“, gibt er zu. Dazu müsse man zunächst den Thekenbereich abbauen. „Aber wenn man erst einmal sitzt, ist es ok!“

Die Kühlbar soll nicht in Konkurrenz zu den großen Theken stehen. Es soll dort eher etwas zum Probieren geben, das sich bestenfalls einfach mixen lässt – viel Platz ist immerhin nicht. Bei der Premiere gab es „Mega Kaku Highball“. Ein Drink, der in Japan sehr beliebt ist: Whisky mit Wasser, Zitrone und Bitters. „Manche fanden ihn gut, andere eher nicht“, resümiert Siemers. Die Kühlbar an sich kam auf jeden Fall super an. Bald soll sie wieder die Blicke auf sich ziehen. Was dann serviert wird, steht allerdings noch nicht fest.

Die Bastelgruppe steckt auch hinter dem Umbau der kleinen Theke in der Pressenhalle der Ziegelei, dem Eingangsschild für die Pressenhalle und neuen Palettensitzen. Weitere Projekte sind in Planung – darunter eine riesige Discokugel!

Von Katharina Schmidt

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