Es gibt schon einen Nachnutzer für das Gebäude

Geschäft Foto Quelle in Twistringen schließt

Das nun geschlossene
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Das nun geschlossene Fotofachgeschäft Foto Quelle liegt mitten im Herzen von Twistringen, direkt am Centralplatz. Für den Nachnutzer dürfte die Lage von Vorteil sein.

Das Geschäft Foto Quelle in Twistringen ist und bleibt geschlossen. Der Inhaber Walter von der Ecken tritt mit 69 Jahren seinen Ruhestand an. Zeichnet sich jetzt ein neuer Leerstand ab? Keineswegs! Für das Ladengebäude inmitten der Innenstadt hat sich bereits ein Nachnutzer gefunden.

Twistringen - Am Dienstag öffnete das Fotofachgeschäft zum letzten Mal seine Türen. Rund 50 Jahre lang führte Walter von der Ecken den Laden. Doch eigentlich reicht die Geschichte noch viel weiter zurück. Walter von der Ecken hat das Geschäft in den 70ern von seiner Tante übernommen, damals noch als Drogerie. Als solche führte der Twistringer, der von 1968 bis 1971 in Bremen eine Lehre zum Drogisten gemacht hat, das Geschäft zunächst auch weiter.

Von der Drogerie zum Fotofachgeschäft in Twistringen

In der Drogerie konnten Kunden in jenen Tagen auch schon Fotos entwickeln lassen. In den 80ern wandelte von der Ecken den Laden dann in ein reines Fotofachgeschäft um. Es war eine Zeit, in der große Drogeriemarktketten kleinere Drogerien verdrängten. Und eine Zeit, in der das Drücken des Auslösers eines Fotoapparates in den meisten Fällen weniger leichtfertig erfolgte, als es heutzutage der Fall ist. Der Platz auf den Filmrollen war immerhin sehr begrenzt.

Foto Quelle machte einige Entwicklungen mit. „Zwischenzeitlich hatten wir auch Handys und Zubehör im Angebot“, erinnert sich Walter von der Ecken.

Zuletzt lag der Fokus vollständig auf Fotos, Bilderrahmen und dem Erstellen von Passbildern. Für Letztere kamen die Kunden aus einem Umkreis von 20 bis 30 Kilometern nach Twistringen. „Wir danken unseren Kunden für die langjährige Treue“, teilt das Team von Foto Quelle im Schaufenster des Geschäfts mit.

Neuer gastronomischer Betrieb in Twistringen geplant

Mit dem Laden verliert die Delmestadt einen alteingesessenen Betrieb. Dafür wird bald ein neues Kapitel aufgeschlagen: In den Geschäftsräumen an der Kirchstraße, direkt am Centralplatz soll ein gastronomischer Betrieb entstehen – unter der Regie von Walter von der Eckens Neffen, Boris von der Ecken.

Von Katharina Schmidt

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