Seniorenbeauftragte und Ehrenamtliche organisieren Ausflug

Gemeinsam statt einsam – Senioren genießen Nachmittag am Freibad

Anna Wilkens, Elfriede Schütte, Thea Ebenthal und Ursula Eylers amüsieren sich prächtig.

Twistringen - Von Ilka Rickers. „Gemeinsam statt einsam“ heißt das Sonntagsangebot der Stadt Twistringen für Senioren. Seniorenbeauftragte Stephanie Kröger und ehrenamtliche Helfer in der Seniorenarbeit ermöglichen es älteren Menschen, einen schönen Nachmittag zu verbringen. Daran kann jeder teilnehmen.

An diesem Nachmittag sind die Senioren auf dem Weg zu Manfred Stöver. Der Kioskbesitzer des Twistringer Freibades hat die Ausflügler auf seine Außenterrasse eingeladen. Dazu wurde eigens ein Bus eingesetzt, auch an die Rollstuhlfahrer haben die Verantwortlichen gedacht. Stöver spendiert Kaffee und Kuchen. Der Zweck: Das Freibad einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen. „So werden Erinnerungen an früher wach. Viele sind seit Jahren nicht mehr hier gewesen. Wir ermöglichen es ihnen“, freut sich Kröger.

Besonders am Tisch von Thea Ebenthal, Ursula Eylers und Anna Wilkens wird viel gelacht. Sie genießen die gemeinsame Zeit, freuen sich über Kaffee und den Kuchen.

Ursula Eylers ist sehbehindert und hat nur noch 20 Prozent Sehkraft. Doch das hindert sie nicht daran, an den Ausflügen teilzunehmen. Ihre gute Freundin und ehemalige Arbeitskollegin Thea Ebenthal hilft ihr, sich zu koordinieren.

„Damals wollte Ursula an diesen Nachmittagen teilnehmen, und dann habe ich gesagt, ich komme mit“, strahlt Thea und drückt ihrer Freundin liebevoll die Hand. Auch schon früher haben sie sich jeden Sonntag zusammen mit ihren Kindern getroffen und die Nachmittage genossen. Das soll möglichst lange auch so bleiben.

Die dunklen Wolken machen den Gästen nichts aus. Sie genießen den Nachmittag auf der überdachten Terrasse. Später erkunden einige sogar noch das Babybecken.

Obwohl so ein Tag sehr anstrengend sein kann, wollen viele dabei sein. „Sie freuen sich, mal wieder rauszukommen. Und sie pflegen ihre Kontakte“, erzählt Kröger. Die meisten kennen sich gut und achten aufeinander. Kröger: „Sie fragen immer untereinander, wie es den anderen geht – nehmen Anteil an Krankheiten. Somit geben sie sich gegenseitig das Gefühl, nicht allein zu sein.“

Auch viele witzige Momente machen die Nachmittage zu dem, was sie sind. Stephanie Kröger schmunzelt, als sie von über 90-jährigen Gästen mit Gehstock zu hören bekommt, ob sie hier überhaupt richtig seien neben den ganzen Rollatoren.

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