Gegen Stress und für Frieden: Judith Habermann bringt den Weltlachttag am 3. Mai nach Twistringen

„Wenn wir lachen, sind wir im Jetzt“

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Judith Habermann (2.v.l.) zusammen mit dem Lachyoga-Erfinder, dem Inder Dr. Madan Kataria.

Twistringen - Von Maik Hanke. Wie oft haben Sie heute schon laut gelacht? Noch gar nicht? Machen Sie doch mal. Jetzt. Nicht? Ihre Familie oder Arbeitskollegen würden Sie für verrückt erklären? Aber wie sieht es aus, wenn alle um Sie herum mitmachen?

Am Sonntag, 3. Mai, ist Weltlachtag – und die Lach-yoga-Trainerin Judith Habermann bringt dieses Event erstmals nach Twistringen. An dem Tag sollen die Twistringer für eine Stunde all ihren Ärger vergessen. Im Hochzeitswald dürfen sich dann wildfremde Menschen einfach mal anlachen.

, sagt Habermann. Die Twistringerin hat eine ganze Stange solcher prägnanten Sätze parat. Etwa: „Wer sich anlacht, kann sich nicht verfeinden.“ Der Weltlachtag setze sich über alle Grenzen hinweg, ist frei von Politik und Religion. Einziges Ziel: Frieden. Ganz simpel.

Sich einfach mal laut für den Frieden anlachen? Hört sich albern an – ist es auch. Zumindest ein wenig. Aber nicht nur. Darauf legt Habermann Wert. „Als Lachyoga-Leiter bist du nicht der Clown“, sagt sie. Außerdem gehe es beim Lachyoga nicht nur ums Lachen an sich. Auch Körper, Geist und Seele kommen in Bewegung. Das Lachen schüttet Glückshormone aus und trainiert die Atmungsorgane und viele Muskeln im Körper. „Das Lachen ist tierisch anstrengend.“

Das offene laute Lachen führt, so die Kursleiterin, zu mehr Gelassenheit und stärkt das Selbstbewusstsein. „Wer es hinkriegt, einfach so vor anderen Leuten laut zu lachen, hat etwas erreicht.“

Klar, der Teilnehmer muss sich auf die Übungen einlassen. Je älter der Mensch, desto höher ist die Hemmschwelle, hat Habermann beobachtet. Aber wenn der Teilnehmer bereit ist, loszulassen, brauche es nicht einmal einen Witz, um ins Lachen zu kommen.

Über Bewegungsübungen, Musik und Klatschen soll sich das zunächst künstliche in ein echtes Lachen verwandeln. Der Blickkontakt der Teilnehmer ist dabei wichtig. „Dieses Ansteckende – das kommt einfach.“

Habermann ist überzeugt: Lachen verbindet über alle Generationen und Unterschiede hinweg. „Da steht keiner über dem anderen.“ Gerade zwischen Eltern und Kindern könne sich so eine besondere Bindung entwickeln. „Beim Lachen sind wir alle gleich.“

Beginn ist am 3. Mai im Hochzeitswald um 13.45 Uhr. Der Spaß dauert eine Stunde. Fragen beantwortet Judith Habermann unter Telefon 04243/9189844.

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