Dritte Kreisfeuerwehrbereitschaft probt den Ernstfall 

Gefahrgut-Alarm an der Alten Ziegelei

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Einsatzübung für die dritte Kreisfeuerwehrbereitschaft auf dem Gelände der Alten Ziegelei in Twistringen. 

Twistringen - Den Ernstfall geprobt: Feuer im Gebäude, ein Flächenbrand und ein Verkehrsunfall mit austretendem Gefahrstoff waren die Übungslagen, die die dritte Kreisfeuerwehrbereitschaft mit insgesamt vier Fachzügen und mehr als 100 Einsatzkräften auf dem Gelände der Alten Ziegelei an der Grabhorststraße in Twistringen abzuarbeiten hatte.

Der stellvertretende Kreisfeuerwehr-Pressesprecher Axel Hofmeister: „Als alarmierende Leitstelle diente der Einsatzleitwagen (ELW) der Ortsfeuerwehr Twistringen. Die Führungsgruppe nahm zunächst einmal eine Lageerkundung vor und stellte neben einem ausgedehntem Gebäudebrand einem großen Flächenbrand auch einen schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem landwirtschaftlichem Gespann fest.“

Auf dem Anhänger befanden sich laut Übungslage mehrere Behälter mit Gefahrgut, das an der Einsatzstelle austrat. Die Bereitschaft wurde entsprechend zur Brandbekämpfung und Menschenrettung, Wasserförderung und Wassertransport, Technischen Hilfeleistung und zur Bekämpfung des Gefahrstoffaustritts eingesetzt. Die Löschwasserversorgung musste über eine „lange Wegstrecke“ aufgebaut werden. Dafür standen unter anderem 2 000 Meter B-Schläuche zur Verfügung.

„Sehr guter Ausbildungsstand“

Das Löschwasser wurde mit verschiedenen Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht. Für die Menschenrettung und Brandbekämpfung wurden auch mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt. Der dritte und vierte Zug hatten die Aufgabe, die in den Fahrzeugen „eingeklemmten Personen“ schonend zu retten, sowie den auslaufenden Gefahrstoff zu identifizieren und Gefahren für Menschen und Umwelt durch weiteres Austreten zu verhindern.

Bei großen Schadenlagen stehen neben dem richtigen einsatztaktischen Vorgehen insbesondere die Kommunikation im Vordergrund. Hier wurde laut Hofmeister auch ein Schwerpunkt gesetzt. Die vom Bereitschaftsführer der zweiten Kreisfeuerwehrbereitschaft, Axel Bodenstab, und seinem Team ausgearbeitete Übung sei nicht nur eine Herausforderung für alle Teilnehmer gewesen, sondern habe auch den „sehr guten Ausbildungsstand“ verdeutlicht.

Die Kreisfeuerwehr besteht aus drei Bereitschaften, die sich aus Mitgliedern verschiedener Ortsfeuerwehren zusammensetzten und innerhalb kurzer Zeit bei Großschadenlagen eingesetzt werden können. In der Vergangenheit haben sie ihre Schlagkraft bei Hochwasser oder Großbränden bewiesen. Bei der Nachbesprechung an der Alten Ziegelei äußerten sich alle Beteiligten sehr zufrieden mit dem Verlauf.

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