Wiederholung geplant

Freiwillige hübschen Schwimmpark auf

Helfer beim Fugenkratzen im Schwimmpark Twistringen
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Fugenkratzen geht gemeinsam besser als allein. Viele packen am Samstag im Schwimmpark mit an.

Twistringen – Wie viel den Twistringern der Schwimmpark wert ist, hat am Samstag einmal mehr eine Aktion bewiesen. Gleich drei Frauen hatten zeitgleich die Idee, ein paar Ehrenamtliche zusammenzutrommeln, um die Anlagen rund um die Schwimmbecken aufzuhübschen. „Das sieht toll aus“, lobte Erster Stadtrat Harm-Dirk Hüppe noch am gleichen Nachmittag.

Wie so oft im Leben, haben mehrere Menschen genau zur selben Zeit den gleichen Geistesblitz. Und so lässt sich auch nicht sagen, ob Sarah Kuhangel, Bärbel Diedrichs oder Helga Weymann die Mutter des Gedankens ist. Das ist den drei Damen auch relativ egal. „Wichtig ist nur, dass ganz viele gekommen sind, um sich an dieser Aktion zu beteiligen“, erklärt das Trio einstimmig. Henning Kuhangel, Inhaber der Freer Haustechnik, war so von der Idee begeistert, dass er spontan die Getränke für die Helferinnen und Helfer übernahm. Und Eis für die Jüngsten gab es auch. Die 98-jährige Elisabeth Wellmann, die mehrmals die Woche zum Schwimmen ins Bad kommt, war traurig, nicht mithelfen zu können. „Aber in meinem Alter kann man das leider nicht mehr.“ Dennoch gab sie Enkelsohn Henning eine kleine Geldspende, die dieser in Süßigkeiten für die Helfer investierte. „Schokolade geht immer“, freuten sich alle.

Punkt halb zwölf erschienen mehr als 30 Helfer, bepackt mit Eimern, Harken, Fugenkratzern, Heckenscheren und vielem mehr und machten sich ans Werk. Und während im Schwimmbecken die jüngsten Gäste an einem Schwimmkurs von Schwimmmeister-Azubi Anna teilnahmen, war das Brummen der ersten Heckenscheren zu hören.

„Wir haben so ein schönes Schwimmbad“, lobte Helga Weymann. „Da kann man dann auch mal mithelfen.“ Den Helfern sei klar, dass die Stadt Twistringen nicht die Kapazitäten an Personal und Geldmitteln habe. „Es ist doch schön, wenn die Ehrenamtlichen der Stadt unterstützend zur Seite stehen“, so Bärbel Diedrichs. Und Hüppe gibt zu, dass „es schwer für die Verwaltung ist, dass mit den eigenen Leuten hinzubekommen.“ Umso glücklicher sei man im Rathaus, dass es bereits zum zweiten Mal eine Aktion von Ehrenamtlichen gebe. Peter Schwarze, Vorsitzender des Förderkreises, lobt: „Auf die Twistringer kann man sich verlassen.“ Er hofft für die kommende Saison, dass die Ehrenamtlichen die Stadt bei der Pflege der Anlage unterstützen. „Ich könnte mir solche Arbeitseinsätze dreimal pro Saison vorstellen“, so Schwarze. Vor Saisonstart, in der Mitte und am Ende.

Was am Samstag durch den einsetzenden Regen nicht ganz geschafft wurde, war das Auskratzen der Fugen zwischen den Schwimmbecken. Dort sehe es besonders schlimm aus, was bereits zu Überlegungen und Gesprächen zwischen den Schwimmmeistern, der Verwaltung und dem Förderkreis geführt hat. „Eigentlich muss hier neu gepflastert werden“, sind sich alle einig. Da aber laut Hüppe dann auch der Unterbau erneuert werden müsste, koste das keinen unerheblichen Betrag. „Sicher kann man auch hier mit Spenden an uns als Förderkreis die Kosten für die Stadt minimieren“, hofft Schwarze. Doch bevor es so weit sei, geht sein und Hüppes Dank an alle Helfer.

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