Freibad öffnet mit dem Anbaden am nächsten Freitag seine Pforten / Neue Baby-Badelandschaft als Familien-Attraktion

Schwimmpark Twistringen strebt 80000 Besucher an

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Blicken zuversichtlich in die neue Saison (v.r.): Förderkreis-Vorsitzender Peter Dünzelmann, Schwimmmeister Sven Blumberg, Erste Stadträtin Birgit Klingbeil und Betriebsleiter Manfred Lauterbach.

Twistringen - Von Tobias Kortas. 19 Grad Wassertemperatur und strahlender Sonnenschein – eine Woche vor dem Saisonstart im Schwimmpark am Freitag, 1. Mai, ab 8.30 Uhr macht Peter Dünzelmann, Förderkreis-Vorsitzender des Freibads, einen zufriedenen Eindruck. Während des Freibad-Betriebes erreicht das Wasser beheizt durch Fernwärme dann Temperaturen zwischen 23 und 25 Grad. „Wir punkten mit unserem warmen Wasser“, sagt Dünzelmann.

Knapp 70000 Gäste konnte der Schwimmpark über das vergangene Jahr hinweg begrüßen. Eine Zahl, die es nun zu toppen gilt: „Wir streben 80000 Besucher an.“ Viele Familien soll vor allem die neu angelegte Baby-Badelandschaft anlocken. 80000 Euro erhielt der Förderkreis laut Dünzelmann an Spenden für die neue Kleinkind-Badeanlage – eine Summe, die durch die Beteiligung mehrerer heimischer Unternehmen zustande kam.

Noch ist der Bau der Bade-landschaft jedoch noch nicht ganz abgeschlossen. „Im Sommer werden die Wege um das Babybecken neu gelegt. Außerdem sollen noch ein Geländer und ein Sonnensegel, das durch eine zweckgebundene Spende finanziert wird, kommen.“

Um eine adäquate Eingrünung des Kleinkind-Bereichs kümmert sich ehrenamtlich der Gärtner Manfred Blome. Neben neu gesätem Rasen werden auch Pflanzen, „die gut in das Landschaftsbild passen“, den neuen Bereich des Schwimmparks zieren.

Durch das Nichtschwimmer-Becken sollen mehr Kindergärten und Schulklassen in das Freibad kommen. „Schulklassen sind in den vergangenen Jahren nicht sehr häufig gekommen, gleichzeitig können viele Kinder nicht schwimmen“, weiß Erste Stadträtin Birgit Klingbeil. Besonders nach den Sommerferien herrsche hier Flaute. „Wir überlegen, die Klassenkassen sehr aktiver Schulklassen zu fördern“, nennt Dünzelmann einen Lösungsansatz.

Bewährt hat sich das automatisierte Zugangssystem. „So kommt der Gast nur mit einer gültigen Eintrittskarte rein“, sagt Klingbeil.

Neben dem normalen Schwimmbetrieb winken auch Events wie ein Wasserballturnier des TuS Syke oder ein Nachtschwimmen der DLRG.

Bis wann der Schwimmpark geöffnet bleibt, ist witterungsabhängig. „Im vergangenen Jahr war Ende September Schluss. Das wäre auch diesmal gut“, erklärt Dünzelmann.

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