Rüssener und Goldenstedter legen Rastplatz an der Hunte an

Fotofenster zum Goldregen

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Einweihung mit (v.l.) Alfred Kuhlmann (stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Goldenstedt), Hans-Georg Lück (Vorsitzender des Heimatvereins Goldenstedt), Natenstedts Ortsbürgermeister Werner Schütte und Heinz Niemann (Heimatverein) sowie Bürgermeister Martin Schlake. 

Rüssen/Goldenstedt - Von Theo Wilke. In Regenbogenfarben überragt das Kunstwerk die Hunte: Der „Goldregen“ ist ein beliebtes touristisches Ziel für Ausflügler und Wanderer. Nur ein paar Minuten von der Brücke der Landesstraße 342 entfernt, haben der Natenstedter Ortsrat, die Rüssener Schützen und die Ortsfeuerwehr sowie der Heimatverein und die Feuerwehr Goldenstedt einen neuen Goldregen-Wanderrastplatz auf der Rüssener Seite angelegt. Es gibt Sitzgelegenheiten, dazu eine Hinweistafel, die über die Sage der goldenen Brücke informiert und das schon vorhandene Kunstwerk erläutert. Außerdem wurde ein Fotofenster aufgestellt, das einen besonderen Blick auf das Kunstwerk „Goldregen“ bietet.

Zuschüsse der Stadt Twistringen und der Gemeinde Goldenstedt haben das Projekt möglich gemacht. Die Gesamtkosten wurden zunächst auf rund 5000 Euro geschätzt. Der Natenstedter Ortsrat beteiligt sich mit 2000 Euro über den Twistringer Stadthaushalt. Die Goldenstedter Kommune hat 2500 Euro bewilligt. „Wir haben schon rund 700 Euro an Spenden gesammelt“, hatte Goldenstedts Ratsherr und Heimatvereinsmitglied Heinrich Niemann im August 2016 verkündet. Zusätzlich gab es Sachspenden.

Bei der offiziellen Einweihung dankten die Verantwortlichen vor allem dem Verband Hunte-Wasseracht, der die Fläche zur Verfügung stellte, und der Familie Essemüller für das Überwegungsrecht zur Hauptstraße.

Mit dem ersten Spatenstich hatten Rüssener und Goldenstedter Ehrenamtliche im August vergangenen Jahres ihr fluss- und kreisgrenzenübergreifendes Projekt „Wanderrastplatz an der Hunte“ gestartet.

Für alle Beteiligten hat dieses Projekt auch Symbolcharakter: Wo sich Menschen diesseits und jenseits der Hunte einst nicht grün waren und sich bekämpften, wird seit Langem schon das gute Miteinander gefördert.

Als vor fünf Jahren der Goldregen über der Hunte errichtet wurde, überlegten Rüssen und Goldenstedt bereits einen gemeinsamen Wanderweg. Nur, da gibt es bis heute ein Problem – auf Rüssener Seite: Zwischen Huntebrücke und Neuenmarhorst klafft eine enorme Radweg-Lücke. Von der Brücke bis zur Einmündung in Richtung Ortskern Rüssen sind es etwa 1,4 Kilometer und bis nach Marhorst insgesamt rund neun Kilometer. Der seit Jahren geforderte Radweg-Lückenschluss wird noch länger auf sich warten lassen. Dagegen ist das Goldenstedter Radwegenetz voll erschlossen und endet direkt vor der Brücke.

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