Spatenstich für flussübergreifendes Projekt

Ein Foto-Fenster zum „Goldregen“

Rüssener und Goldenstedter ziehen an einem Strang beim Projekt Wanderrastplatz. - Foto: Wilke

Rüssen/Goldenstedt - Von Theo Wilke. Mit dem ersten Spatenstich haben Rüssener und Goldenstedter Ehrenamtliche diese Woche ihr fluss- und kreisgrenzenübergreifendes Projekt „Wanderrastplatz an der Hunte“ gestartet. Im Herbst dürfen sich die ersten Ausflügler über das Ergebnis freuen.

Die Gesamtkosten sind mit rund 5.000 Euro veranschlagt. Der Natenstedter Ortsrat beteiligt sich mit 2.000 Euro über den Twistringer Stadthaushalt. Die Goldenstedter Kommune hat 2.500 Euro bewilligt. „Wir haben schon rund 700 Euro an Spenden gesammelt“, so Goldenstedts Ratsherr und Heimatvereinsmitglied Heinrich Niemann. 

Darüber freuen sich auch Twistringens Bürgermeister Martin Schlake und Goldenstedts Vizebürgermeisterin Elisabeth Wübbeler. Beiderseits der Hunte sind auch Eigenleistungen eingeplant.

Im Rahmen des Projekts wird die beschädigte Hinweistafel erneuert. Sie erklärt das Werk „Goldregen“ des Friesoyther Kunstschmiedes Alfred Bullermann (Atelier Eisenzeit) und erzählt von der Sage über die „Goldene Brücke“. durch eine neue Tafel ersetzt. Außerdem sind zwei Bänke und vier Tische für den Wanderrastplatz vorgesehen. Ein Fotofenster im Stahlrahmen wird zurzeit angefertigt. „Dann ist ein besonderer Blick auf den Goldregen möglich“, schwärmt Heinrich Niemann.

Zum Spatenstich hatten die Aktiven die ersten Holzbohlen mitgebracht. Die einzelnen Maßnahmen wurden besprochen. In der kommenden Woche beginnen Feuerwehr- sowie Heimatvereinsmitglieder aus Goldenstedt mit den Erdarbeiten und richten den Platz für Tische und Bänke her, die von der Feuerwehr und dem Schützenverein aus Rüssen gebaut werden. Natenstedts Ortsbürgermeister Werner Schütte: „Wir werden sie rechtzeitig fertig haben.“

Heike Niemann, Vize-Vorsitzendes des Heimatvereins: „Wir werden auch den alten Zaun am Ufer erneuern, schon aus Sicherheitsgründen.“ Dabei denkt sie besonders an Kinder und Jugendliche. Die Hunte hat im Bereich des Goldregen-Kunstwerks eine gefährliche Strömung.

Der seit Jahren geforderte Radweg-Lückenschluss ab Huntebrücke bis nach Neuenmarhorst wird noch länger auf sich warten lassen.

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