Einmütiges Votum im Ratsfachausschuss / Stadt kauft Friesenstraße 4

Feuerwehrumbau erst 2018

Friesenstraße 4: Hier sind 28 Alarmstellplätze geplant. - Foto: tw

Twistringen - Von Theo Wilke. Auf den Umbau und die Erweiterung des Twistringer Feuerwehrhauses muss die Feuerwehr bis 2018 warten. Erst dann kann die Kommune eine Investion von mehr als 900.000 Euro stemmen. Neu ist auch, dass die Stadt den Ankauf des Grundstücks Friesenstraße 4 als Erweiterungsfläche für mindestens 28 Alarmparkplätze beschlossen hat.

Einstimmig hat der Feuerlöschausschuss der Stadt am Donnerstagabend für den Vorschlag von Bürgermeister Martin Schlake gestimmt, das Bauvorhaben in den Jahren 2018 und 2019 umzusetzen. Schon der erste Bauabschnitt erfordert rund 620.000 Euro. Für die restliche Investitionssumme soll gleichzeitig eine Verpflichtungsermächtigung greifen, damit die letzten Bauaufträge auch schon 2018 für das Jahr darauf vergeben werden können.

Die Planungskosten in Höhe von rund 120 .000 Euro sind bereits für dieses Jahr berücksichtigt. Im nächsten Jahr werden lediglich die ersten Baumaßnahmen öffentlich ausgeschrieben.

Gleich zu Beginn machte Bürgermeister Schlake dem Ausschuss unter dem Vorsitz von Werner Schütte (SPD) die veränderte Situation deutlich: „Wir haben uns kurz vor der Sitzung noch einmal die Haushaltslage angeschaut.“ Und dann an die Feuerwehrführung gerichtet: Man habe nur die Wahl, entweder die komplette Maßnahme 2017 durchzuziehen – dann müsste die Feuerwehr aber zwei Jahre lang auf ein Ersatzfahrzeug verzichten – oder den Umbau zu verschieben.

„Wir sind nicht glücklich damit“, betonte Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen. Aber man könne eher mit einer Verschiebung leben als auf neue Einsatzfahrzeuge zu verzichten.

„Wir haben schon einmal ausgesetzt. Wir haben veraltete Fahrzeuge, die ersetzt werden müssen.“ Folglich werden weiterhin jährlich 130.000 Euro im Haushalt berücksichtigt.

Sylvia Holste-Hagen (Grüne) zur Friesenstraße 4: „Das ist richtig gut, dass wir das Grundstück dazu bekommen. Das ist zukunftsweisend.“

Das Areal hat die Kreissparkasse Anfang des Jahres der Stadt zum Kauf angeboten. Rat und Verwaltung haben nicht lange überlegt, „um die Parkplatzsituation auf dem Feuerwehrgelände nochmals zu entzerren“, so Sven Schütte vom Fachbereich Bau und Ordnung im Rathaus.

War zunächst angedacht, die angrenzende neue Fläche für den Anbau eines Sozialtrakts zu nutzen und auf eine Verbindung von der Fahrzeughalle zum Wohnhaus an der Konrad-Adenauer-Straße zu verzichten, sprachen sich Verwaltung und Feuerwehr letztlich für die Ursprungsplanung aus. Friesenstraße 4 soll nun zum Alarmparkplatz ausgebaut werden werden.

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