Neue Ausstellung im Twistringer Strohmuseum / 18 Künstler aus Norddeutschland

Facettenreich und weltoffen

Die Künstler Christian Plep, Andreas Horn, Ernst Matzke, Adina Frey mit Hund Paul, Bafuß und Ruth E. E. Cordes freuen sich über die gelungene Eröffnung. - Foto: Rickers

Twistringen - „Kunst inspiriert alle Sinne, wenn man sich darauf einlässt“, sagte Ernst Matzke, einer der Künstler, zur Begrüßung. Am Sonnabend eröffnete im Twistringer Strohmuseum die Ausstellung „...in alle Welt“.

Kurator Holger Hertwig präsentiert mit 17 weiteren Künstlern die unterschiedlichsten Werke aus den Bereichen Fotografie, Druck, Illustration oder Acrylmalerei. Die meisten Besucher der Ausstellung sahen am Sonnabend die Arbeiten und auch die Künstler zum ersten Mal.

Holger Hertwig ist Kunst- und Geografie-Lehrer am Schulzentrum Twistringens. Er hat gemeinsam mit dem Museum und der städtischen Kulturbeauftragten Katja Bischoff diese Ausstellung verwirklicht. Bischoff betonte dabei die gute Zusammenarbeit.

Schon seit längerem war Hertwig an einer Ausstellung im Strohmuseum interessiert. Im Rathaus hatte er schon häfiger Arbeiten seiner Schüler ausgestellt. Das Thema dieser Museumsausstellung wurde von dem bekannten ursprünglich plattdeutschen Spruch „Geht unser Stroh in alle Welt, ist es um Twustern gut bestellt“ abgeleitet. Übrig blieb „...in alle Welt“.

„Dieses Thema eröffnet viele Möglichkeiten. So hat jeder einen Bezug dazu“, betonte Hertwig. Dabei sei es ihm vor allem wichtig gewesen, dass die Stadt Twistringen, aber auch über sie hinaus, Themen in den Fokus gerückt werden. „Der Bezug zur Heimat und zur Weltoffenheit ist gegeben“, freute sich Bischoff über die Werke. Die facettenreichen Arbeiten regen teilweise zum Nachdenken an. Einige seien klar dargestellt, bei anderen müsse erst noch der Bezug gefunden werden. „So kommt man ins Gespräch.“

Mit der Ausstellung wollte Hertwig sich bei seinen aktiven Kollegen in der Kunstszene revanchieren. Dafür konnte er 17 Künstler aus Bremen und dem Umland gewinnen. Sogar eine Schülerin von ihm, Genet Masoudi, stellt mit aus.

Ruth E. E. Cordes aus Syke beteiligt sich mit zwei Werken zum Thema Künstlerdorf. „Wir treffen uns immer wieder. Es ist eine lockere Verbindung“, so Cordes über ihre Kollegen. Noch bis zum 1. Mai kann die Ausstellung sonnabends und sonntags von 14 bis 17.30 Uhr im Strohmuseum besucht werden.

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