Erster Jugendschreibwettbewerb

Emil-Award für die besten Helden-Storys

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Die Emil-Jury freut sich auf viele Kurzgeschichten (v.l.): Ulrike Ehlers, Monika Schröder und Katja Bischoff.

Twistringen - Von Theo Wilke. „Emil und die Detektive“ kennen wir doch alle. Einer von vielen Klassikern aus der Feder von Kinderbuchautor Emil Erich Kästner. Und der steht Pate für den ersten Jugendschreibwettbewerb der Stadt Twistringen: „Emil“.

Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren sind aufgerufen, zum Thema „Helden“ eigene Kurzgeschichten einzureichen. Alle zwei Jahre soll der „Emil Award“ vergeben werden. Einsendeschluss ist in diesem Jahr der 31.  Oktober. Die besten drei Beiträge werden am 1. Dezember jeweils mit einer Emil-Trophäe und einem Buch-Gutschein belohnt.

Erich Kästner als Namenspate

Die städtische Kulturbeauftragte Katja Bischoff, Büchereileiterin Monika Schröder und die Vorsitzende des Bücherei-Fördervereins Ulrike Ehlers haben diesen Wettbewerb gemeinsam entwickelt. Sie bilden auch die Jury. Teilnehmen können Twistringer Kinder und Jugendliche sowie alle, die die Schulen im Stadtgebiet besuchen.

Bischoff hat sich „schon lange mit der Idee beschäftigt“, Ehemann Sven nun die moderne Emil-Figur erschaffen.

Warum Emil? Katja Bischoff: Es sei wichtig, den Namen einer Berühmtheit in der Kinderbuchliteratur zu nehmen. Kästner habe wunderbare Bücher geschrieben. Und Emil sei für die Fans ein großer Held. Vor Jahren habe es in Twistringen schon mal ein Theaterstück über „Emil und die Detektive“ gegeben.

Wer sich am Wettbewerb beteiligen möchte, muss sich schriftlich anmelden, gleichzeitig die Einverständniserklärung der Eltern liefern und selbst unterschreiben, dass die eigene Kurzgeschichte (maximal 3600 Zeichen inklusive Leerzeichen oder vier DIN-A4-Seiten) noch unveröffentlicht ist.

Auch neu erschaffene Helden sind willkommen

Die Geschichten können von heutigen Superhelden, Sagenhelden von gestern, Alltags- oder auch Antihelden handeln. Die 10- bis 16-Jährigen könnten sich fragen, welche Helden sie kennen, wo Helden noch zu finden sind, wer überhaupt ein Held ist und warum. Und natürlich „kannst du auch deine eigenen Helden erschaffen. Alles ist möglich. Lass deiner Fantasie freien Lauf“, heißt es in der Wettbewerbs-Info, die auch in der Bücherei ausliegt und in den Schulen verteilt wird.

Die Jury meint: „Seid mutig, schreibt mit!“ Der Emil-Wettbewerb sei eine Chance, die eigene Freude am Schreiben auch öffentlich auszudrücken.

Zurzeit wird ein Begleitprogramm erarbeitet, etwa für eine Lesung, eine Ausstellung über Erich Kästner, ein Quiz, ein Büchertisch mit Klassikern. Deshalb bittet die Jury die Twistringer um Mithilfe, wenn sie eigene Kästner-Lektüre als Leihgabe zur Verfügung stellen könnten.

Monika Schröder hat bereits das Kästner-Museum in Dresden bemüht und sich im bibliothekarischen Forum im Netz informiert.

Der Emil-Flyer ist in Kürze auf der Twistringer Internetseite abrufbar. Anmeldeformulare und Kurzgeschichten sollten bis Ende Oktober bei Bischoff vorliegen, ausgedruckt oder als Datei (DOC oder PDF) an die Stadt Twistringen oder per E-Mail.

k.bischoff@twistringen.de

www.twistringen.de

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