Einer der besten Junghandwerker

Zimmerer Lauritz Küpker: Kammersieger und zweiter Landessieger

In traditioneller Kluft: Kammersieger Lauritz Küpker (l.) und Betriebsleiter Michael Langfermann.
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In traditioneller Kluft: Kammersieger Lauritz Küpker (l.) und Betriebsleiter Michael Langfermann.

Twistringen – Lauritz Küpker aus Scharrendorf darf sich seit Kurzem Zimmerergeselle nennen. Und nicht nur das: Der 19-Jährige ist diesjähriger Kammersieger, sticht also als Bester seines Gewerkes im Handwerkskammerbezirk Hannover hervor. Bei den Landesmeisterschaften, für die er sich dadurch qualifizierte, wurde er Zweiter.

Sein Ausbildungsbetrieb ist die Zimmerei Landwehr in Ehrenburg. Einen typischen Arbeitstag gibt es dort nicht. „Hier ist jeder Tag anders“, erzählt Lauritz Küpker. Diese Vielfalt mag der junge Handwerker an seinem Job besonders. Zu den Leistungen der alteingesessenen Zimmerei gehören zum Beispiel Altbausanierungen, Trockenbau, Holzrahmenbau, Dachgauben und Fachwerk.

Hinter den fachmännischen Begriffen können ganz unterschiedliche Projekte stecken. Eine aktuelle Baustelle zeigt das recht deutlich: Die Zimmerei Landwehr packt derzeit bei der Sanierung des Kirchturms in Mariendrebber mit an. „Das gibt es nicht alle Tage“, meint Michael Langfermann, der den Betrieb seit mehr als 20 Jahren leitet.

Zur Zimmerei gehören, Langfermann mit eingerechnet, acht Mitarbeiter. Kammersieger Lauritz Küpker bleibt auch nach Abschluss seiner Ausbildung einer davon. In seinem Beruf geht es oft hoch hinaus. Päzises Arbeiten ist gefragt, ebenso wie logisches und räumliches Denken.

Interesse am Handwerk schon früh geweckt

Für das Handwerk hat sich der Scharrendorfer schon früh interessiert. Irgendwas gab es immer zu werkeln. „Ich konnte nie zu Hause nur rumsitzen“, erzählt er. „Da hat man sich dann irgendeine Beschäftigung gesucht.“ Dass es letztlich das Zimmerhandwerk wurde, daran ist ein Nachbar nicht ganz unbeteiligt. Der war nämlich Zimmerer, und zu Schulzeiten machte Lauritz Küpker ein Praktikum bei ihm.

Sein weiterer Weg führte ihn dann zur Firma Landwehr, die direkt an der L341 liegt. „Hier bin ich dann hängen geblieben“, erzählt er mit einem Lächeln. Ob er irgendwann einen Meister draufsatteln möchte, weiß er noch nicht. „Mal gucken, was die Zeit so bringt.“

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