Ortsspaziergang

Eine Runde durch Mörsen

Ortsbürgermeister Heinrich Schmidt freut sich, dass der Göpel samt Spielplatz und Obstwiesen-Lehrpfad gut angenommen wird.
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Ortsbürgermeister Heinrich Schmidt freut sich, dass der Göpel samt Spielplatz und Obstwiesen-Lehrpfad gut angenommen wird.

Mörsen – Welche Projekte stehen in den Twistringer Ortschaften an, und welche Themen sind aktuell? Um das rauszufinden, wollen wir uns im Rahmen einer kleinen Serie mit den Ortsbürgermeistern treffen. Im ersten Teil erzählt Heinrich Schmidt bei einem Spaziergang durch Mörsen unter anderem von ausstehenden Veranstaltungen, Bauplätzen und dem Wunsch vom Kreisel auf der B 51.

Startpunkt des Spaziergangs ist am Mörsener Göpel. Der Unterstand, der als Treffpunkt für Jung und Alt dienen soll, ist schon ein ganzes Weilchen fertig. Die feierliche Einweihung samt Übergabe an den Schützenverein steht jedoch coronabedingt noch aus. Das nachzuholen, wenn die Lage es wieder erlaubt, ist laut Heinrich Schmidt einer der Punkte, die der Ortsrat momentan auf dem Zettel hat.

Der Ortsbürgermeister lehnt sich an die Kante eines Tisches im Göpel, und sein Blick wandert zu den Bäumen am Obstwiesen-Lehrpfad. Den hatten der Ortsrat, die Umwelt-AG des Gymnasiums, Förderer aus der Wirtschaft, die Stadt und Kreisnaturschutzbeauftragter Martin Lütjen vor ein paar Jahren entwickelt. „Das Obst, das ich bisher probiert habe, schmeckt gut“, erzählt Schmidt. Insgesamt habe er den Eindruck, dass die Bürger den Göpel mit all dem Drumherum gut annehmen. „Das freut uns natürlich.“

Wunsch: Kreisel auf der B51

Auf der B  51 sieht man den Verkehr vorbeirauschen. Ein Kreisel an der Kreuzung mit der L 341 (Nienburger Straße) würde dafür sorgen, dass die Lastwagen- und Autofahrer, die aus Richtung Barnstorf kommen, in Höhe der Ortschaft auf die Bremse treten müssten. Deswegen steht ein solcher Kreisverkehr nach wie vor auf der Wunschliste des Ortsrates – ebenso wie die Weiterführung des Fuß- und Radweges in Richtung Borwede, von der Köglerstraße bis zur Straße Am Brink. In puncto Verkehr nennt Schmidt auch die Diskussion um die Änderung oder Abschaffung der Straßenausbaubeiträge als wichtiges Stichwort. Diese ist im Übrigen auch am Donnerstag bei der nächsten Sitzung des Twistringer Stadtrats Thema.

Vom Göpel aus geht es am Spielplatz vorbei Richtung Ortsmitte. Auf dem Weg erzählt der Ortsbürgermeister von ortsansässigen Landwirten und Pferdebetrieben, vom Garten Bellersen sowie andern Betrieben und Orten, die Mörsen prägen.

Jubiläumsfeier steht noch aus

Im Ortskern zeigt Heinrich Schmidt auf den Gedenkstein mit der Aufschrift „750 Jahre Mörsen“. Auch die Feier zu diesem Jubiläum war angesichts der Coronapandemie nicht möglich. Sie soll noch nachgeholt werden, aber ein bisschen wird sich der Gedenkstein wohl noch bis zu seiner offiziellen Einweihung gedulden müssen.

Nach einem Schlenker an Feldern entlang, den Bienenlehrpfad kurz gekreuzt, gelangt man an Wohnhäusern vorbei zum Mörsener Kirchweg – und somit zur Fläche, die zunächst auch als Standort für das Zentralkrankenhaus zur Debatte stand. Dort könnte jetzt Wohnbebauung entstehen. Bauplätze schaffen durch die Erschließung neuer Baugebiete oder eventuelle Lückenbebauung: Das ist laut Schmidt ein Thema, das Mörsen noch beschäftigen wird. „Das ist in Vorausschau auf das Krankenhaus wichtig“, verdeutlicht er. Neben der Fläche am Mörsener Kirchweg gebe es auch das Baugebiet am Rosalie-Silberberg-Ring, das erweitert werden könnte. „Ein Teil ist auch auf unserem Gebiet“, erklärt der Ortsbürgermeister.

Dem Ortsrat liege auch am Herzen, Spielgeräte beim Spielplatz Hainbuchenring/Mohnstraße zu erneuern und erweitern.

Auf den letzten Metern führt der Spaziergang zurück zum Göpel, vorbei am Sportheim des SV Mörsen-Scharrendorf mit dem Mini-Club.

Von Katharina Schmidt

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