Treff am 3. Dezember

Ehrenamtliche für das Soziale Kaufhaus dringendst gesucht

+
Im Gespräch für das Soziale Kaufhaus in Twistringen: das Geschäftshaus Kalthoff an der Bahnhofstraße.

Twistringen - Von Theo Wilke. „Ohne Ehrenamtliche geht es einfach nicht, wenn es wieder ein Soziales Kaufhaus in Twistringen geben soll“, betont Sylvia Holste-Hagen. Beim jüngsten Treffen mit weiteren Mitgliedern aus dem städtischen Sozialausschuss sowie Interessierten in der Immobilie Kalthoff an der Bahnhofstraße gab sich Holste-Hagen optimistisch.

Am Montag, 3. Dezember, ist ab 18 Uhr das nächste Treffen bei Kalthoff vorgesehen. Holste-Hagen bittet inständig weitere Ehrenamtliche: „Kommen Sie. Arbeit ist für alle da. Damit wir ein realistisches Bild von der Bereitschaft bekommen, das Soziale Kaufhaus zu unterstützen.“ Sie möchte nichts unversucht lassen.

„Wir suchen dringendst Ehrenamtliche, die sich vorstellen können, zeitweise im Betrieb des neuen Sozialen Kaufhauses mitzuarbeiten“, wirbt Holste-Hagen. Beispielsweise im Verkauf, bei der Sortierung, Zuarbeit oder der Annahme von Möbel- und sonstigen Spenden.

Bekanntlich musste die Einrichtung des Vereins Lebenswege und der Caritas vor Monaten an der Westerstraße geschlossen werden. Der neue Eigentümer der ehemaligen Aldi-Immobilie hinter dem Rathaus hatte andere Pläne.

Um für die Zukunft attraktive Öffnungszeiten gewährleisten zu können, braucht das Vorhaben mindestens 15  Ehrenamtliche. Da sei ein großer Pool nötig, wenn manche Helfer nur stundenweise eingesetzt werden könnten, heißt es.

Das Haus Kalthoff sei „bestens geeignet“ für die Kaufhaus-Zwecke, auf etwa 140 Quadratmetern Geschäftsfläche mit Nebenräumen und einem ausreichenden Hinterhof für die Anlieferung.

Flüchtlingsinitiative wartet auch schon

Bei Kalthoff seien schon einige Bürger gewesen, die Spenden fürs Soziale Kaufhaus bringen wollten, haben engagierte Mitglieder des Sozialausschusses erfahren. Auch bei der Flüchtlingsinitiative (FiT) würde die Wiedereinrichtung des gemeinnützigen Kaufhauses sehr begrüßt, heißt es weiter. Schließlich gebe es immer mehr Menschen, nicht nur Flüchtlinge, die auf Spenden angewiesen seien.

Um öffentlich unterstützt zu werden, müsse dann wohl ein gemeinnütziger Verein gegründet werden. Schließlich sei in diesem Jahr der Kreis-Arbeiterwohlfahrt auch eine Anschubfinanzierung von der Stadt angeboten worden. Inzwischen ist, wie berichtet, die Awo ausgestiegen.

Wer mehr wissen möchte, wendet sich an Sylvia Holste-Hagen unter Telefon 0171 / 230 6224.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Stuttgart patzt gegen Kiel - Bochum verspielt Sieg

Stuttgart patzt gegen Kiel - Bochum verspielt Sieg

Kunsthandwerker-Markt im Müllerhaus Brunsbrock

Kunsthandwerker-Markt im Müllerhaus Brunsbrock

Fronten im Katalonien-Konflikt verhärten sich

Fronten im Katalonien-Konflikt verhärten sich

Malteser Hospizgruppe feiert 25-jährigen Bestehen

Malteser Hospizgruppe feiert 25-jährigen Bestehen

Meistgelesene Artikel

Hinweis auf Bauland in Barrien reicht: Kein Platz mehr an der Moorheide

Hinweis auf Bauland in Barrien reicht: Kein Platz mehr an der Moorheide

65.000 Menschen aus dem Kreis Diepholz pendeln regelmäßig nach Bremen

65.000 Menschen aus dem Kreis Diepholz pendeln regelmäßig nach Bremen

Düsenjet-Knalle: „Schäden durch Überflüge nahezu ausgeschlossen“

Düsenjet-Knalle: „Schäden durch Überflüge nahezu ausgeschlossen“

Räuber prügeln auf zwei Opfer ein und verfolgen sie bis nach Hause

Räuber prügeln auf zwei Opfer ein und verfolgen sie bis nach Hause

Kommentare