Echte Schützenfestliebe

Twistringer Kommers: Mitglieder inthronisieren König Ralf Siemers

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Die drei "Neuen" v.l.n.r. Bürgermeister Jens Bley, kath. Pfarrer Joachim Kieslich, ev. Pfarrer Elmar Orths.

„Ich bin gleich nicht mehr euer Bürgermeister“, sagte Jens Bley am Montag beim Twistringer Schützenkommers im Festzelt. „Dann regiert hier der König!“ Tosender Applaus von Vereinsmitgliedern, Gästen, Sponsoren und vom Rand – an dem sich die Frauen tummelten – galt Twistringens neuem Schützenkönig Ralf Siemers.

Twistringen - Bley war einer der ersten Redner beim Kommers – und für ihn schien es eine Premiere, auf die er sich gefreut hatte. Er gehörte zu den Sponsoren des Biers. „Ich bitte aber jeden darum, gemeinsam mit einer Frau an die Theke zu gehen“, so Bley. Und sollte daraus eine echte Schützenfestliebe entstehen, hoffe er auf eine Einladung zur Hochzeit.

„Lebenslanges Freibier auf dem Schützenplatz“

Vereinsvorsitzender André Meyer dankte dem noch neuen Bürgermeister für seine Arbeit. Auch wenn er ihn mit einer kleinen Spitze ankündigte. „Mit Bürgermeistern hier ist das wie mit Trainern beim HSV – ständiger Wechsel, und man weiß nie, was auf der Gehaltsabrechnung steht.“ Ein Witz, der auch in Richtung des ehemaligen Interimsbürgermeisters Horst Wiesch ging, dem Meyer Dank aussprach, für alles, was er für die Stadt getan hat. Wiesch wurde vom Schützenverein zum Ehrenfeldwebel ernannt. „Das heißt lebenslanges Freibier auf dem Schützenplatz“, so Meyer.

Bataillonskommandeur Johannes Harms lief nach und nach mit großen runden Ballons zu den Sponsoren des Biers – hauptsächlich Firmenvertreter aus der Region. Diese ließen die Ballons zur Decke emporsteigen.

Schützenfest Twistringen - der Auftakt am Samstag

 © Sabine Nölker
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Und auch für den gesponserten Gerstensaft gab es am Montag reichlich Beifall, während die fleißigen Kellnerinnen und Kellner durch das Zelt hetzten und den Männern ihre kühlen Gläser brachten. Die Stimmung war gut, das Zelt war voll – augenscheinlich traf das auch auf den einen oder anderen Schützen zu, insbesondere die jüngere Fraktion feierte von Beginn an kräftig mit.

Zwei neue Persönlichkeiten begrüßt

Neben Bley wurden zwei weitere recht neue und wichtige Persönlichkeiten in der Stadt begrüßt. Zunächst der katholische Pfarrer Joachim Kieslich. „Wow. Ich bin aufgeregt, vor so vielen Leuten zu sprechen. Das bin ich in der Kirche gar nicht mehr gewohnt“, scherzte der Pfarrer. Dem schloss sich der evangelische Pastor Elmar Orths an. „So viele Leute wie hier sind, würden in die Martin-Luther-Kirche gar nicht passen.“

Ein Dank seitens der Schützen ging an die Freiwillige Feuerwehr. „Wir haben am eigenen Leib erlebt, wie wichtig das ist“, berichtet Meyer. Dank des schnellen Eingreifens konnte beim Brand an der Schützenhalle Schlimmeres verhindert werden. Für die Jugendfeuerwehr wurden im Anschluss Spenden gesammelt. Es seien 1 300 Euro zusammen gekommen, so Meyer.

Schützenfest in Twistringen am Montag

Schützenfest in Twistringen am Montag
 © Heinfried Husmann
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Einer der Ehrengäste im Festzelt war Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder Bremen. Er freue sich über den Besuch in der „grün-weißen Hochburg Twistringen“ und komme immer gern zu diesem schönen Fest. Auch Jürgen L. Born, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Werder-Geschäftsführung, kam für eine Ansprache zum Rednerpult. Zwischen pfiffigen Wortspielen und gewagten Witzen sprach er sich vor allem dafür aus, das Fest in der „Hopfenblütenkampfarena“ zu genießen und mit jedem Bier ein bisschen lustiger zu werden.

Melanie Schütte ist Königin

Peter Dünzelmann, Ehrenpräsident des Vereins, thematisierte ob seiner „Narrenfreiheit“ die Geschlechtertrennung. „Vielleicht sollten wir doch mal darüber nachdenken, ob wir nicht Damen im Verein aufnehmen.“ Ein lautes Raunen ging daraufhin durch das Festzelt. Begeistert waren die Schützen jedoch beim Tanz der Majoretten. Von den jungen Frauen wurde Elena Schröder für ihre zehnjährige Mitgliedschaft geehrt.

Und dann war es soweit. Das Rätsel, welche Königin Ralf Siemers gewählt hatte, wurde gelöst: Melanie Schütte betrat unter kräftigem Beifall und Musik das Zelt.

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