Diözesan-Delegiertenversammlung in Twistringen

Der Kolpingsche Geist lebt

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Ludwig Weitz referierte am Sonnabendvormittag unter anderem über die Vision Kolping.

Und Maik Hanke - Lob von allen Seiten bekam die Twistringer Kolpingsfamilie am Wochenende. 40 Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz, um die Versammlung des Kolpingwerk Diözesanverbandes Osnabrück von Freitagmorgen bis Sonntagmittag zu einem erfolgreichen Ereignis zu machen. „Es war wirklich ein tolles Wochenende, das Eindruck hinterlässt“, lobte etwa Andreas Albers aus Wallenhorst.

„Wir sind sehr zufrieden“, bilanzierte Walter Beckmann, Vorsitzender der Twistringer Kolpingsfamilie. „Man hatte das Gefühl, dass die Gemeinde zusammengestanden hat“, sagte er am Sonntagnachmittag. Das sei der Kolpingsche Geist.

Höhepunkt des Wochenendes war für Beckmann der gemütliche Abend in der Hünenburg am Freitag. Nach einem abwechslungsreichen Tagesprogramm (wir berichteten im Ressort Landkreis) trafen sich 150 Kolpingsmitglieder aus der gesamten Diözese in der alten Wallanlage in Scharrendorf-Stöttinghausen zu Bratwurst und kühlen Getränken.

Das Twistringer Blasorchester unter der Leitung von Oscar Alemany Lopez sorgte mehr als zwei Stunden lang für Unterhaltung. „Ein toll aufgestelltes Orchester“, lobte der Ehrenpräses Heinrich Jacob und nahm am Ende selber den Taktstock in die Hand. Die Zuhörer waren so begeistert, dass sie gleich mehrere Zugaben von den Musikern forderten.

Mit einem „Twuster Moin Moin“ begrüßte am Sonnabendvormittag Bürgermeister Martin Schlake die Gäste im Namen der Stadt. „Nach 25 Jahren treffen Sie sich zu Ihrer Diözesan-Versammlung wieder in Twistringen“ – ein Großereignis, auf das man sich gefreut habe. Das Thema des Wochenendes, „Atem holen für unseren Weg“, habe ihn gleich begeistert. „Sich selbst zurückzuholen, sich auf sich selbst und das eigene Sein zu besinnen, ist so wichtig für den Lebensweg.“ Er als Bürgermeisterwünsche sich, dass jeder gute Eindrücke mitnehme.

Im Anschluss stand Referent Ludwig Weitz von „ViS!ON Bonn“ im Mittelpunkt. Der Organisationsberater, Moderator und Trainer richtete dabei sein Augenmerk auf die Zukunft des Kolping.

„Was ist mir wichtig und wesentlich?“, „Vision Kolping 2020 – was brauchen wir für die Zukunft“ sowie „Leitlinien für die Zukunft“ waren die drei Pfeiler des Dialogcafés. Bevor die Anwesenden ihre Ideen dazu auf die Tischdecken schrieben, legten fünf Kolpingsmitglieder Zeugnisse ab, was für sie „Mein Kolping“ bedeutet. „Es ist zu spüren, dass uns alle etwas Gemeinsames verbindet“, sagte Monika Wulftange, Mitglied im Vorstand der Kolpingsfamilie Wallenhorst.

„Das bringt

frischen Wind“

Der Twistringer Kolpingsfamilien-Vorsitzende Walter Beckmann hatte die Veranstaltung in Twistringen zusammen mit 40 Helfern organisiert und geleitet. Bereits vor vier Jahren hatten sich die Twistringer mit Blick auf ihr 125-jähriges Bestehen für dieses Großereignis beworben – und den Zuschlag bekommen.

„Das ist viel Arbeit“, sagte Beckmann, „aber das bringt frischen Wind, das motiviert.“ Tatsächlich habe Beckmann eine Aufbruchstimmung und neuen Elan gespürt. Die lockere Atmosphäre, die Herzlichkeit und die Freude der Teilnehmer, sich zu sehen, seien Belege dafür.

Beckmann bedankte sich ausdrücklich bei den40 Gastgeberfamilien, die Teilnehmer des Treffens am Wochenende zu Hause aufgenommen hatten.

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