Debatte um Sanierung

Lkw-Standspuren an der B51 sollen wegfallen

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Die Sanierung der Bremer Straße (B51) wird noch eifrig diskutiert. Lkw-Standspuren soll es in Zukunft nicht mehr geben. 

Twistringen - Von Theo Wilke. Die geplante Sanierung der B 51 im Twistringer Stadtzentrum bleibt ein Dauerbrenner. Mit der Bremer Straße (Osterkamp bis Harpstedter Straße) wird sich nächste Woche der Bauausschuss des Stadtrates beschäftigen und einen Vorstoß aus dem Ortsrat aufgreifen: Auch in Zukunft müsse es eine Lkw-Standspur geben.

Die Pläne für den ersten Abschnitt (Bremer Straße) liegen vor. Weil aber die Planfeststellung für den zweiten Bereich zwischen Harpstedter und Köglerstraße weiter fortgeschritten sei, denke die Landesbehörde daran, dort mit der Sanierung der Bundesstraße zu beginnen, so Fachbereichsleiter Carsten Werft im Rathaus.

Bereits vor einem Jahr, so Werft, habe der Stadtrat im Bereich der Bremer Straße zugestimmt, dass beidseitig jeweils neue Rad-Gehwege (nur in Fahrtrichtung zu nutzen) angelegt werden. Lediglich in Höhe des Möbelhauses Schütte gebe es eine Engstelle. Und: Parkstreifen und Bäume würden weitgehend erhalten. Parken aber nicht in der bisherigen Länge, etwa in Höhe Combi-Markt. Folglich würden die so genannten Lkw-Standstreifen wegfallen.

Querungshilfen sind bei Combi und vor der Einmündung am Osterkamp (Richtung Bassum) vorgesehen. Fritz Wüppenhorst, FDP, kritisierte, die Fahrbahn würde zu schmal ausfallen. Wehe, wenn sich große Fahrzeuge begegnen und ausscheren. Katrin Schwarze (CDU) meinte, es müsse doch möglich sein, wenigstens einen Kurzzeit-Parkstreifen für Lastwagen zu berücksichtigen. Dagegen sprach Carsten Werft davon, dass es bereits viele Hinweise von Anwohnern und Marktkunden gebe. Sie beklagten, dass die Einmündungen schlecht einsehbar seien, wenn dort Lkw abgestellt würden. Daher sei die Stadt eher nicht mehr für längere Parkstreifen. Aber man werde prüfen, ob da noch etwas zu machen sei.

Weiße Riede-Ausbau bis Frühjahr 2019

Bei den Parkstreifen sieht der Ortsrat noch Diskussionsbedarf. Er fordert den größtmöglichen Erhalt der vorhandenen Bäume. Am Ende sprach sich das Gremium mit acht Ja- bei einer Gegenstimme für die Planung der Landesstraßenbehörde aus.

Der Ortsrat hörte von Carsten Werft, dass die Verkehrssituation auf der Konrad-Adenauer-Straße nächste Woche noch einmal Anlass für ein Gespräch sei. Gegen den geplanten Mehrgenerationepark gebe es aus der Anwohnerschaft noch Bedenken. Der Ausbau der Weißen Riede werde im ersten Bauabschnitte diese Woche abgeschlossen. Mit der gesamten Fertigstellung rechnet die Verwaltung im Frühjahr 2019. Am Kreuzberg wird die Baumaßnahme laut Werft wohl Ende Juli oder Anfang August beendet werden.

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