Arbeiten an Kitas und Schulen teils verzögert / Mehrgenerationenpark liegt vorerst auf Eis

Corona sorgt für Wirbel auf Twistringens Baustellen

Die Mobilbauten für die Kita- und Krippenkinder sind da und können bald bezogen werden.
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Die Mobilbauten für die Kita- und Krippenkinder sind da und können bald bezogen werden.

Twistringen – Die Corona-Pandemie macht sich auch bei den aktuellen Bauprojekten in Twistringen bemerkbar. Wie bereits berichtet, hatten Lieferprobleme die Arbeiten am Erweiterungsbau der Grundschule am Markt zwar nicht lahmgelegt, aber zumindest ausgebremst. Die geplante Fertigstellung zum Ende der Sommerferien kann nicht mehr eingehalten werden. Angepeilt sei nun das Ende der Herbstferien, wie Christoph Spatz vom Fachbereich Bau und Ordnung jetzt auf Nachfrage informiert.

Stocken tut es derzeit auch auf der Baustelle an der St.-Marien-Kita. Der Anbau dort sollte noch im August fertig werden, doch auch daraus wird wohl nichts. Spatz geht aktuell davon aus, dass die neuen Räume im September erstmals genutzt werden können. Einschränkungen für die Kinder gebe es aber sowohl an der Grundschule am Markt als auch an der St.-Marien-Kita durch die Verzögerung nicht. Es handle sich immerhin um Erweiterungs- und nicht um Ersatzbauten, so Spatz. Unbestritten sei jedoch die Tatsache, dass die neuen Räume „dringend gebraucht“ würden.

Der Grund für die Verzögerungen liege übrigens nicht nur in der Corona-Pandemie, betont der Rathaus-Mitarbeiter, sondern auch im verregneten Jahresanfang. „Es lief trotz Corona relativ gut auf der Baustelle“, resümiert Spatz.

Schwieriger als bei der Grundschule am Markt und der St.-Marien-Kita sieht es derzeit bei einem anderen geplanten Projekt in Twistringen aus: dem Mehrgenerationenpark. Wie aus dem Rathaus zu erfahren war, ist die Planung für den neuen Park vorerst den Einnahmeausfällen bei der Gewerbesteuer zum Opfer gefallen. „Das Ding ist aber nicht beerdigt und gestorben“, versichert Erster Stadtrat Harm-Dirk Hüppe. Die Stadt Twistringen müsse derzeit zahlreiche Projekte aufgrund der angespannten finanziellen Lage verschieben. Am Ende komme es auf die Unterstützung durch Bund und Länder an. Im kommenden Jahr sollen die Planungen für den Park wieder aufgenommen werden, so Hüppe. Derzeit ist etwa noch offen, ob der Park im Hochzeitswald oder auf der Grünfläche zwischen der Kita St. Josef und der Krankenhausimmobilie entstehen soll. Für beide Vorschläge gibt es Gegner und Befürworter.

Die Pause-Taste wird im Twistringer Rathaus derzeit vor allem bei Projekten gedrückt, deren bauliche Umsetzung noch nicht begonnen hat.

Auf den vorhandenen Baustellen geht es mit wenigen Ausnahmen zügig voran. So wurden in Scharrendorf die Mobilbauten für die Kita- und Krippenkinder aufgestellt, informiert Christoph Spatz. Dort soll in zwei Jahren eine neue Kita stehen. Verzögerungen gebe es hier noch nicht. Pünktlich zum neuen Kita-Jahr ab dem 26. August sollen die Kinder nun in die behelfsmäßigen Wohncontainer einziehen.

Währenddessen würden die Planungen für den Kita-Neubau an der Werner-von-Siemens-Straße in großen Schritten vorangehen. Kinder und Eltern können hier also guter Dinge sein, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen. Wenn die Corona-Pandemie oder das Wetter den Bauplanern keinen Strich durch die Rechnung macht, dürfte die neue Kita des evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverbands Syke-Hoya im Mai 2022 planmäßig Eröffnung feiern.

Von Luka Spahr

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