Bürgermeister Martin Schlake blickt in die Zukunft

Dicke Brocken auf dem Weg

Twistringen - Von Sabine Nölker. „In Twistringen tut sich was!“, davon zeigte sich Walter Beckmann, Vorsitzender der Kolpingsfamilie, am Dienstagabend beim „Talk mit dem Bürgermeister“ überzeugt. Martin Schlake, seit knapp einem Jahr im Amt, sollte den rund 20 Zuhörern darlegen, was in den nächsten Monaten ansteht.

Die nächste Haushaltsplanung bezeichnete Schlake als „Brocken“. Es sei wohl eher damit zu rechnen, dass der Haushalt erst Anfang 2016 beschlossen werde. „Wir müssen den Blick auf das, was erforderliche Investitionen sind, in den Fokus setzen.“ Wo könne man einsparen, wo auf keinen Fall? Beim Schulzentrum laute die Überlegung, ob man die alte Sporthalle vom Landkreis erwerbe oder lieber eine neue baue. Da komme dann auch die Idee einer gänzlich neuen Grundschule ins Spiel.

Auch für die Schule Am Markt gebe es mehrere Optionen. Zum einen könnten vier Klassen nach Scharrendorf verlegt werden – dann müsse aber dort angebaut werden – oder man könne gleich neu bauen, mit Sporthalle und Mensa. „Wir benötigen einfach Zeit“, so Schlake. Was am Ende dann dabei herauskomme, „kann ich heute wirklich nicht sagen.“

2017 stünden auch Umbau und Sanierung des Feuerwehrhauses auf der Agenda. Für die Erschließung des Gewerbegebiets „In den Weiden 2“ müssten Flächen angekauft werden. Und die Fahrbahnsanierung an der B51 werde die Stadtverwaltung ebenfalls in Atem halten, fügt Schlake hinzu.

Die Stadt sei für die Sanierung der Fußwege zuständig. Was mit den Linden passiere, stehe in den Sternen. Denn die Wurzeln würden jetzt schon für holprige Wege sorgen. „Das alles sind harte Brocken, die da auf uns zukommen und nur mit neuen Krediten zu bewältigen sind.“

Auf die Frage, ob etwas in Bezug auf die Innenstadt, vor allem die Bahnhofstraße geplant sei, antwortete der Bürgermeister: Das ehemalige Wübbelerhaus sei verkauft und stehe nach einer umfassenden Sanierung als Wohnhaus zur Verfügung. Und auch für ehemals NKD und das leere Grundstück daneben seien die Verhandlungen mit einem Kaufinteressenten so gut wie unter Dach und Fach. „Dort entsteht ein großes Wohn- und Geschäftshaus“.

Rubriklistenbild: © dpa

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