Budo-Wochenende hat viele Fans und 250 Teilnehmern aus ganz Europa

Meyer kommt als Gast wieder

Dietmar Panster (vorne links) zeigt verschiedene Techniken.
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Dietmar Panster (vorne links) zeigt verschiedene Techniken.

Twistringen - Von Sabine Nölker. 250 Budokas aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland, 40 Helfer, vier hochrangige Referenten sowie zwei Tage Sport und Spaß sprechen für sich. Das inzwischen 23. Budo-Wochenende begeisterte Teilnehmer, Referenten, Veranstalter und Besucher gleichermaßen.

Bürgermeister Karl Meyer sprach bei seinem letzten offiziellen Auftritt bei einem Budo-Wochenende, „das eine hohe Bedeutung für Twistringen“ habe. Er sei nicht das letzte Mal hier, er würde als Gast gerne wiederkommen.

Bernd Siemers begrüßte von Seiten des SCT-Vorstandes die Sportler und lobte das Organisationsteam. Dies stand einmal mehr vor einer großen logistischen Herausforderung: 160 Kinder und Erwachsene übernachteten dort, wo am Tag trainiert wurde, in der Sporthalle Am Mühlenacker. Am Morgen gab es zudem ein reichhaltiges Frühstück.

Helder Nunes, Präsident des Jiu-Jitsu Union Portugal, hält sich regelmäßig das letzte Septemberwochenende frei, um „in seiner zweiten Heimatstadt“ am Budo-Wochenende teilnehmen zu können.

So wie Janick Dams aus Belgien, der in diesem Jahr als Referent auf der Matte stand. „Ich habe noch keine der 23 Veranstaltungen verpasst“, er benötige nicht mal mehr sein Navi, um nach Twistringen zu fahren.

Der Schweizer Paul Küng gastierte erstmals in der Delmestadt. „Ich gebe im Schnitt 15 Seminare im Jahr in ganz Europa. Twistringen gehört ab sofort zu meinen Favoriten.“ Küng, siebter Dan im Jiu-Jitsu, unterrichtete die Teilnehmer in Hebeltechniken in Kombination mit Würfen.

Günter Painter, Präsident der Internationen Budoföderation Österreich lehrte den japanischen Waffenkampf „Kobudo“: „Es ist schwierig für Teilnehmer, die noch nie mit dem Stock gearbeitet haben.“

Lob gab es auch von Peggy Winter, die nach 20 Jahren Pause vor wenigen Monaten wieder das Jiu-Jitsu-Training aufgenommen hat: „Es ist erst mein zweites Budo-Wochenende überhaupt, aber es macht richtig Spaß, und die Referenten sind durch die Bank erstklassig.“

Auch Dietmar Panster aus Mecklenburg-Vorpommern gehörte zum Kreis der Referenten. Er trainierte die Sportler in Jiu-Jitsu und zeigte Hebe-, Schlag- und Wurftechniken.

„Nach dem Budo-Wochenende ist vor dem Budo-Wochenende“, kündigt Rainer Grytt die 24. Veranstaltung – im kommenden Jahr am 26. und 27. September – an. Gleichzeitig weist er auf das Seminar zum 30-jährigen Bestehen der Jiu-Jitsu-Union-Niedersachsen am 11. und 12. Juli 2015 hin, für das er den Japaner Sofue Toshihisa und den Schweizer Horst Baumgürtel gewinnen konnte. „Ein Ereignis, dass sich kein Budoka entgehen lassen sollte“, so Grytt.

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