1000 Gäste feiern bis in den Morgen

Borwede kann Oktoberfest

Während des Oktoberfestes spielte ein Musiker die Posaune mit den nackten Füßen. - Foto: Sabine Nölker

Borwede - Von Sabine Nölker. „Wir sind glücklich und überwältigt, wie viele Menschen mit uns die zweite Auflage des Oktoberfestes feiern“, so begrüßte Fred Schütte, Vorsitzender des Schützenvereins, die 660 Gäste. Am Ende waren es mehr als 1 000 Frauen und Männer, die bis in die Morgenstunden ausgelassen das Oktoberfest feierten.

Der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Twistringen, Renate Horstmann, und Ortsbürgermeisterin Anke von der Lage-Borchers bot sich am Sonnabend ein beeindruckendes Bild, als sie gemeinsam mit Schütte den offiziellen Startschuss gaben. Von der Lage-Borchers fand es beeindruckend, dass eine Ortschaft mit nur knapp über 200 Einwohnern für eine Nacht um das Fünffache angewachsen war. „Ich bin stolz darauf, dass unsere Gäste von 18 bis 80 Jahren sind und teilweise von weit angereist sind“, so Schütte. So kamen die Menschen nicht nur aus dem Twistringer Stadtgebiet, sondern auch aus Ippener, Rathlosen, Drentwede, Goldenstedt und Bassum.

Dass das zweite Oktoberfest ein Erfolg war, lag laut Vorsitzendem mit an Festwirtin Tanja von Döllen, an den „Original Bayernstürmern“ sowie dem Jugendblasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Beckeln unter Leitung von Angela Würdemann. Letztere heizten dem Publikum ab 18 Uhr kräftig ein, sodass bereits kurz nach dem Essen die ersten Gäste auf den Bänken standen und kräftig mitfeierten.

Das Festzelt strahlte in blau-weiß und war liebevoll dekoriert worden. Holztheken, Fähnchen und Decken und sogar die Lampen waren in den bayrischen Landesfarben gehalten. Eine Weinlounge lud zum Klönen ein wenig abseits des Trubels ein. An der Selfie-Box standen die Gäste Schlange.

Und wohin man schaute tanzten und schunkelten Menschen in Dirndln und Lederhosen. „Es war kaum jemand, der nicht etwas bayrisches anhatte“, freuten sich die Veranstalter. Das Erfolgsrezept sei ganz einfach, so Schütte. Der Erfolg der Premiere vor vier Jahren mit 450 Gästen hatte sich herum gesprochen und das Orgateam habe alle befreundeten Vereine angeschrieben und die Werbetrommel gerührt.

„Wir müssen nicht nach München fahren, wir können auch prima hier feiern“, freute sich eine Gruppe junger Männer und Frauen. „Und hier ist alles sogar noch günstiger“. Um den Enzian, Obstler, bayrisches Bier und die köstlichen Weine genießen zu können, standen die Gäste in Viererreihen vor der Theke. „Eine tolle Leistung, die meine Mitarbeiter heute ablieferten“, strahlte eine glückliche aber auch überall gefragte Festwirtin.

„Es wird definitiv eine dritte Auflage geben, aber nicht jedes Jahr“, so Schütte. Aber man wolle auch nicht wieder vier Jahre warten. „Ein großes Lob an Tanja von Döllen und Team, die ihre Sache wirklich hervorragend gemacht haben.“

Das fanden die Gäste auch, denn es war schon früher Sonntagmorgen, als das Fest ein Ende fand.

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