Besucher feiern letztes Konzert im Kaktus

„Ein würdiger Abschluss“

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„Waldmeister ist Retro“ zeigen Leidenschaft.

Twistringen - Von Jan Schmidt. Glückliche Gesichter im Publikum und ebenso glückliche, wenn auch etwas verschwitzte Gesichter, bei den Musikern: „Waldmeister ist Retro“ haben am Samstagabend das Twistringer Kaktus gerockt. Es war das letzte Konzert in der Kult-Kneipe, die zum Jahresende ihre Türen schließt (wir berichteten).

„Einfach super, perfekt, ein würdiger Abschluss“, lauteten einige Kommentare, als das Duo schließlich seinen Auftritt beendet hatte. Paul Hupfer (Schlagzeug) und Oliver Maronn (Bass, Gesang) waren den Weg aus Berlin nicht umsonst angetreten. Vom ersten bis zum letzten Song ließen sich die Zuhörer mitreißen. Einige tanzten durchweg im vorderen Bereich, andere lauschten bedächtig den melodischen Gitarrenriffs. Und schnell wurde klar: Die Betreiber des Kaktus hätten ihren Gästen keinen gelungeneren Abschluss präsentieren können.

„Diese Jungs rocken so richtig. Und sie liefern eine echte Show ab“, urteilte Pascal Lahrmann. Was er damit gemeint haben könnte, war jedem klar, der Hupfer und Maronn in Aktion erlebte. Beide Musiker legten ein Maximum an Emotion und Leidenschaft in ihre Performance. Somit wirkten die deutschen Texte zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt, sondern kompromisslos ehrlich.

„Ihr habt mit so unglaublich viel Leidenschaft und Herz gerockt und die Leute begeistert – das war beeindruckend“, schrieben die Betreiber des Kaktus gestern auf ihrer Facebook-Seite im Internet. Ein Lob an die Band, das diese gerne zur Kenntnis genommen haben wird.

Schon während des Konzertes hatten die Musiker ihrerseits dem Publikum und den Betreibern Respekt gezollt. Twistringen und der Kaktus – diese Kombination stand bis dato für gute Laune und Rock'n Roll. Umso trauriger zeigten sich die Gäste, dass die Ära nun wohl zu Ende geht. „Schade eigentlich. Wir haben hier viele Male gut gefeiert und im kleinen Rahmen tolle Konzerte erlebt“, erinnerte sich Lars Lehmkuhl. Wie ihm, erging es am Samstagabend vielen Besuchern. Am Ende herrschte eine gemischte Stimmung aus Euphorie und Nostalgie.

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