Rund 250 Schüler informieren sich

Berufsbörse am Twistringer Gymnasium

Bei der Berufsbörse: In drei Vortragsrunden konnten sich die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Berufsbilder infomrieren.
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Bei der Berufsbörse: In drei Vortragsrunden konnten sich die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Berufsbilder informieren.

Twistringen – Was willst du beruflich mal machen? Diese Frage zu beantworten, fällt nicht immer leicht. Zuletzt kam erschwerend hinzu, dass coronabedingt viele Praktika und Berufsmessen ins Wasser gefallen sind. Umso mehr freute sich Schulleiter Peter Schwarze am Donnerstag, wieder Schüler und Referenten zur Berufsbörse am Hildegard-von-Bingen-Gymnasium begrüßen zu können.

„Ich bin nicht nur Schulleiter, sondern auch Mathelehrer, daher kann ich mir ein paar Zahlen nicht verkneifen“, sagte er in ein paar einleitenden Worten. „Wir haben 26 verschiedene Vorträge mit 42 Referenten und drei Vortragsrunden.“ Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld jeweils drei Vorträge ausgesucht. Zwischen den einzelnen Runden blieb Zeit für erste Kontaktaufnahmen und Fragen.

Die Berufsbörse richtete sich an die Jahrgänge 11 bis 13. Insgesamt hatten somit 252 junge Menschen die Möglichkeit, unterschiedliche Berufsbilder, Ausbildungswege und Perspektiven kennenzulernen. Die Referentinnen und Referenten kamen von Firmen, Universitäten und anderen Einrichtungen. Von Gesundheitswesen über Bundeswehr, Polizei, Kirche, Handwerk bis hin zu Medien – das Angebot war breit gefächert.

Im Bereich der Freiwilligendienste berichteten erstmals Ehemalige aus den Reihen des Gymnasiums von ihren Berufs- oder Auslandserfahrungen, beispielsweise bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst. „Auch aus anderen Berufsbereichen sind inzwischen ehemalige Schülerinnen und Schüler zugegen, die sich inzwischen beruflich etabliert haben und als Referentinnen und Referenten für ihr Berufsfeld unterwegs sind“, berichtet Marcus Marten-Bexten. Er koordiniert den Bereich Berufsorientierung an der Schule.

„Im Ursprung der Idee richtet sich die Berufsbörse an die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs, da sich diese zum jetzigen Zeitpunkt ungefähr ein Jahr vor ihrer realen Bewerbungssituation befinden, sodass noch ausreichend Zeit für eine vertiefte berufliche Orientierung bleibt“, schildert er. Da das Betriebspraktikum und die Berufsbörse im vergangenen Schuljahr coronabedingt nicht stattfinden konnten, sei die Zielgruppe in diesem Jahr um die Jahrgänge 11 und 13 ergänzt worden – „wobei zu überlegen ist, ob das Angebot nicht auch in den folgenden Jahren für die gesamte Schülerschaft der Oberstufe angeboten werden sollte.“

Laut Marten-Bexten versteht sich die Berufsbörse als einer von vielen Bausteinen zur Berufsorientierung. Weitere seien zum Beispiel der Zukunftstag, Betriebspraktika und das individuelle Feststellen von Kompetenzen.

Von Katharina Schmidt

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