Zweitligist RASTA Vechta begeistert Schüler

Basketball soll in Twistringen Einzug halten

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48 Jugendliche aus allen drei Twistringer Schulen versammelten sich am Montag in der Sporthalle, um von den Zweitliga-Basketballern von RASTA Vechta zu lernen.

Twistringen - Von Sabine Nölker. Marlon Hoffmann wäre gerne Basketballspieler. Er ist absoluter Fan der Chicago Bulls und war eines von 48 Kindern, die am Montagnachmittag von den Trainern und Basketballprofis von RASTA Vechta trainiert wurden.

„Gäbe es einen Club in Twistringen, wäre ich sofort dabei!“, so der Gymnasiast. Mit dieser Idee steht er nicht allein da. Sowohl die Verantwortlichen von RASTA Vechta als auch der Schulleiter des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums, Peter Schwarze, möchten diese Sportart in Twistringen etablieren.

Diese Woche hatten die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs des Gymnasiums die Möglichkeit die erste Gelegenheit, von den ganz Großen zu lernen. Und das nicht nur sprichwörtlich. Der US-Amerikaner Robert Crawford misst 2,08 Meter und Philipp Hergenhoff, das neue Aushängeschilde des Basketballzweitligisten, sogar stolze 2,12 Meter. 

Gemeinsam mit Thomas König, federführend für die Schulprojekte bei RASTA, und Jugendkoordinator Hanno Stein sowie FSJler Jan-Philipp Eichberger zeigten sie in kleinen Trainingseinheiten, worauf es im Basketball ankommt. „Nicht unbedingt auf die Größe“, so Sportmanager Raphael Dornieden. „Auch kleinere, wendigere Spieler sind gefragt.“

Workshop für alle Schüler

Am Nachmittag stand der Workshop für alle Schüler der 3. bis 7. Klasse im Stadtgebiet an. Insgesamt waren 39 Jungen und 9 Mädchen aller drei Schulen erschienen, um von den Profis Dexter Hope und Neven Zeravica sowie den Jugendtrainern Thomas König, Hendrik Gruhn und Hanno Stein einen Einblick in den Sport zu bekommen. „Ich lerne hier nicht nur die Grundzüge im Basketball, sondern durch Dexter nebenbei auch Englisch“, witzelt der 12-jährige Marlon. Er hat „richtig Bock, bei RASTA zu spielen“.

Lasse von Anken hat bereits zu Beginn die Blicke der Trainer auf sich gezogen. Der Zehnjährige zeigt Talent. „Ich spiele viel mit meinem Cousin Basketball“, erklärt er. Aktuell spiele er Fußball, sei aber nicht abgeneigt, Basketball im Verein zu spielen. „Darüber müsste ich noch mit meinen Eltern sprechen“.

Schwarze ist begeistert von der Resonanz: „Wir wollten mit diesem Workshop zunächst einmal das Interesse an dieser Sportart wecken“, ist er sich mit Dornieden einig. Auch Steffen Roess ist vor Ort, der gemeinsam mit seinem Onkel Thomas Roess seinerzeit den Kontakt zu RASTA Vechta und der GUT hergestellt hat. Bei einem GUT-Stammtisch im Gymnasium sei gemeinsam mit Schwarze die Idee zu einer Kooperation entstanden.

Neue Sparte im Gespräch

Während des Probetrainings war man sich einig, dass man Gespräche mit dem SCT-Vorstand führen möchte.

Dornieden könne sich vorstellen, gemeinsam mit dem SCT eine Sparte aufzubauen. Die Kinder wären Mitglied des SCT, RASTA Vechta sichert die finanzielle Unterstützung und Trainer zu. Einzig: feste Hallenzeiten müssen gewährleistet werden.

„Ich rechne im ersten Jahr mit einem Etat von 2500 Euro, für den ich einen Sponsor suchen würde“, so der Manager Marketing und Vertrieb. Eine zweite Möglichkeit wäre laut Schwarze, eine offene AG am Gymnasium für alle Schüler aufzubauen.

„Es herrschte an diesem Nachmittag eine große Freude, viel Bewegung und eine ungeheure Spielfreude in unserer Sporthalle“, freute sich auch Sportfachobfrau Wiebke Welling, die das Training beobachtete. „Die Profis kamen bei Schülern und Lehrkräften sehr gut an“, so ihr Resümee. Auch sie wünscht sich eine Zukunft für diesen Sport in Twistringen.

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