Spatenstich am Pfarrzentrum am 11. Mai

Barrierefreie Wohnungen für Twistringen

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Grundriss abgesteckt: die Baustelle für die ersten barrierefreien Wohnungen des Stephanswerks am Pfarrzentrum.

Twistringen - Von Theo Wilke. Die Baustelle ist vorbereitet, gelber Sand aufgeschüttet und eingeebnet, die Gebäudeumrisse sind mit Holzpfählen abgesteckt: Für den 11.  Mai lädt das Stephanswerk aus Osnabrück zum offiziellen Spatenstich für die ersten acht barrierefreien Wohnungen am alten Pfarrzentrum in Twistringen ein.

Mit einem zweiten Bauabschnitt sind insgesamt 25  Wohnungen geplant. Dafür nimmt der Bauherr zwischen vier und fünf Millionen Euro in die Hand. Seit Sommer 2015 Eigentümer der St.-Anna-Kirchenimmobilie Pfarrzentrum, setzt das Stephanswerk in diesem Jahr zunächst den ersten Bauabschnitt („Haus B“) um.

„Spürbare Nachfrage in Twistringen“

Auf dem Gelände zwischen Pfarrzentrum und Volksbank-Parkplatz entstehen zwei miteinander verbundene zweigeschossige Gebäude-Elemente an der Nordseite. Das ganze Projekt sei nur in Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde möglich, die am 27. August ihr neues Pfarrzentrum am Kirchhof einweihen wird, heißt es aus Osnabrück.

„Um der spürbaren Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum für Menschen unterschiedlichen Alters nachzukommen“, erklärt Alfred Determann von der Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft, errichte man im Twistringer Stadtkern im ersten Schritt eine Wohnanlage mit acht Einheiten, jeweils zwischen 71 und 94 Quadratmeter groß. Sämtliche Ebenen seien über eine Aufzugsanlage erreichbar. Eine Wohnung werde rollstuhlgerecht gebaut. Die später schlüsselfertigen Wohnungen (mit Maler- und Bodenbelagsarbeiten) bestünden aus zwei oder drei Zimmern mit Küche, Bad, geräumigem Balkon oder Terrasse sowie Hauswirtschaftsraum. Für jede wird ein Autostellplatz geplant.

Sanierung wäre nicht wirtschaftlich gewesen

Am Ende sollen es 25 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 1750 Quadratmetern sein. Vor dem zweiten Bauabschnitt („Haus A“) muss das alte Pfarrzentrum abgerissen werden. Wie berichtet, kam aus wirtschaftlichen Gründen eine Sanierung und Modernisierung nicht in Frage.

Auf der neuen Fläche sieht das Stephanswerk drei Gebäude-Einheiten mit 17 Wohnungen vor – verbunden durch ein gemeinsames Treppenhaus und Fahrstuhl. Neben Erd- und Obergeschoss ist ein kleineres Staffelgeschoss mit Dachterrassen geplant. Im Erdgeschoss eines Gebäudeteils soll es auch Platz für eine Gewerbefläche geben – eventuell für ein Café oder etwas Ähnlichem.

Stephanswerk und Kirche gemeinsam

Das Stephanswerk ist die Wohnungsbaugesellschaft in Trägerschaft des Bistums und den Bischöflichen Stuhls Osnabrück. Gegründet 1949 in Zeiten großer Wohnungsnot, liegt einer der Schwerpunkte im Bau und der Verwaltung von barrierefreien Miet- und Eigentumswohnungen, aber auch in der Errichtung von Seniorenwohnanlagen, Altenpflegeheimen oder Tagespflegeeinrichtungen. Das Stephanswerk verwaltet heute rund 900 eigene und etwa 2200 fremde Wohnungen innerhalb des Bistums.

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