Bedenken im Mörsener Ortsrat zur Sanierungsskizze

B 51: „Noch nichts in Stein gemeißelt“

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Der Mörsener Ortsrat (hinten v.l.): Henning Hohnholt (CDU), Ludger Thies (Grüner), Horst Küpker (FWG), Arno Schönfeld (SPD), Heinrich Schmidt, Volker Weßels, Fritz Schütte, alle CDU – und sitzend Jens Bley (CDU) mit Twistringens Bürgermeister Martin Schütte (l.).

Mörsen - Von Theo Wilke. „Hier ist noch nichts in Stein gemeißelt. Zurzeit wird an der konkreten Planung gearbeitet“, betonte Twistringens Bürgermeister Martin Schlake am Donnerstagabend in der Schützenhalle in Mörsen. Die geplante und umstrittene Sanierung der B 51 stand in der konstituierenden Sitzung des Mörsener Ortsrates im Mittelpunkt. Da gab und gibt es noch Klärungsbedarf.

Zuvor hatte das Gremium einstimmig den neuen Ortsbürgermeister gewählt: Der 38-jährige Polizeibeamte Jens Bley ist Nachfolger von Fritz Schütte, der das Ehrenamt gut sieben Jahre ausfüllte.

Unter dem Vorsitz des Ratsältesten Ludger Thies (Bündnisgrüner) verabschiedete Stadtbürgermeister Schlake zunächst Ludwig Schmidt nach fünf Jahren aus dem Ortsrat, mit Motivtasse und Blumenstrauß.

Nach der Verpflichtung des neuen Gremiums per Handschlag erklärte Fritz Schütte, dass er „aus rein persönlichen und privaten Gründen nicht mehr für den Posten des Ortsratsvorsitzenden kandidiere. Er schlug Jens Bley vor. Schütte ist jetzt Bleys Stellvertreter. Ansprechpartner der Ortschaft für Fragen im Bereich Wege, Straßen und Gräben sind Ludger Thies und Henning Hohnholt.

Der neue Ortsbürgermeister, verheiratet, zwei Kinder, stammt gebürtig aus dem cloppenburgischen Garrel, lebte lange in Bremen und ist dort weiterhin bei der Polizei beschäftigt.

In Sachen B 51 – das Thema wurde schon umfassend auf Stadtebene diskutiert – drehte sich alles um den Abschnitt zwischen  Köglerstraße und Mörsener Kirchweg. Dort ist beidseitig ein kombinierter Rad- und Gehweg geplant sowie eine Querungshilfe in Höhe Netto-Markt.

Mit der Entwurfsskizze werde der Forderung der Mörsener nach einem Ausbau der fußläufigen Verbindung auf der Westseite der B 51 nachgekommen. Der Allee-Charakter werde erhalten; die Bäume seien in „relativ gutem Zustand“. Die Straße wird bis zu vier Meter ausgekoffert, alle Ver- und Entsorgungsleitungen unter die neue Fahrbahn verlegt. „Alte Rohre und Stränge werden, totgelegt“, so Schlake. Eine Arbeitsgruppe im Rathaus arbeite eng mit der Straßenbaubehörde und dem Wasserverband (OOWV) zusammen.

Der Ortsrat regt an, die Querungshilfe mit Bedarfsampel auszustatten, die für Radfahrer gefährliche Einmündung Mörsener Kirchweg zu entschärfen, für die Kreuzung Kögler- und Raiffeisenstraße einen Kreisel zu überlegen. Schlake: „Das wird nichts, zu aufwändig.“

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