Ausstellung Twistringen vom 2. April bis zum 1. Mai im Strohmuseum

18 Künstler wollen ihre Werke präsentieren

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Die Kulturbeauftragte Katja Bischoff und Künstler Holger Hertwig laden zur Vernissage für Sonnabend, 2. April, ein.

Von Sabine Nölker. Angelehnt an den Spruch „Geht unser Stroh in alle Welt, ist es um Twistringen gut bestellt“ hat das Museum der Strohverarbeitung auf Initiative von Holger Hertwig eine Ausstellung konzipiert, die den Titel „…in alle Welt“ trägt. Sie startet am 2. April um 15 Uhr mit einer Vernissage und läuft bis zum 1. Mai. Dabei kooperiert das Museum mit der Kulturbeauftragten Katja Bischoff.

Insgesamt nehmen 18 norddeutsche Künstler an dieser Ausstellung teil. Der Initiator Holger Hertwig, Lehrer an der Haupt- und Realschule in Twistringen, hat eine Leidenschaft: die Malerei. Er bezeichnet sich selbst als „den letzten Expressionisten“, der sich nicht nur der Kunst, sondern auch den Ausstellungen widmet. Neben der im Museum organisiert er eine im Rath Farm Ham Castle in Dublin. Dort zeigt er 15 eigene Werke.

Da er mit seinen Künstlerkollegen gut vernetzt ist, hatte er sich nicht gescheut, in seiner Heimat eine vorzubereiten. Ein weiteres Beispiel: Bereits seit Jahren organisiert Hertwig jährlich gemeinsam mit Bischoff eine Ausstellung von Arbeiten seiner Schüler aus dem Wahlpflichtkurs Kunst im Rathaus. Nun kam ihm der Gedanke, einmal Werke von Künstlern aus dem norddeutschen Raum zu initiieren. Der Vorsitzende des Museums, Heinz Brinkmann, lobt die Initiative der beiden Kunstbegeisterten. „Es kommt jetzt mal Infusion von außen“. Mit im Boot sind unter anderem die Syker Künstlerin Ruth E. Cordes, deren Bild auch die Plakate zur Ausstellung zieren, sowie der Bremer Künstler Ernst Matzke. Matzke ist nicht nur der älteste ausstellende Künstler, sondern laut Hertwig auch der bekannteste. Die 18-jährige Genet Massoudi ist die jüngste Malerin. Vor drei Jahren kam sie aus Al Hassake (Syrien) nach Twistringen. Hertwig entdeckte ihr Talent im Wahlpflichtkurs Kunst. „Genet malt seit frühster Kindheit. Wie viele andere Künstler wird Genet bei der Vernissage vor Ort sein und die Fragen der Gäste beantworten“, sind sich Hertwig und Bischoff sicher.

Auch der Bissenhauser Künstler Bafuß und seine Lebensgefährtin Andina Frey tragen Werke zur Ausstellung bei. Wie auch die freie Künstlerin Delia Nordhaus aus Bremen und Sabine Rohwedder oder Alfred Gronak. Graffiti-Maler und Musiker der 1980er-Jahre hatten den gebürtigen Leverkusener inspiriert. Er kann bereits auf Ausstellungen in Mainz, Wiesbaden, Mannheim und Alzey (Rheinhessen) zurückblicken.

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