Ausgeflippt bei Purple Rain

Mehr als 2000 Fans feiern das Twistringer Ziegelei Open Air

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Die Band „Who Killed Bruce Lee“ heizte den Fans auch hautnah ein.

Twistringen - Von Sabine Nölker. Den Auftakt des Twistringer Ziegelei Open Air am Freitagabend feierten rund 600 Besucher. „Who Killed Bruce Lee“ war am Sonnabend für viele der 1200 Konzertfans die Überraschung des zweiten Festivaltages. Die Jungs aus dem Libanon waren nur eine von neun Bands, bevor am Sonntag das Open Air mit dem Familienevent die Zielgerade erreichte. Am Ende erlebten mehr als 2  000  Gäste am Wochenende eine bunte Mischung von Blues-Rock über Synthie-Sounds bis zu Shantys.

Rock und Punk hatten am frühen Freitagabend die ersten Besucher begrüßt. Die diesjährigen Gewinner des Rotary-Wettbewerbs Rosa, die Rockband „Friday“ vom Syker Gymnasium, sorgte für den Auftakt.

Ziegelei Open Air: Der Sonntag in Bildern

Es folgten unter anderem „Ducs“, drei Jugendfreunde aus Hannover, die mit handgemachtem Alternative Rock die Bühne rockten. Dann das erste Highlight mit „Rumble on the Beach“. Frontman Andy Merck begeisterte gemeinsam mit Marc Mittelacher und Michael „Ohly“ Ohlhoff das Publikum. Vor allem ihre Rockabilly-Version des Prince-Klassikers „Purple Rain“ ließ die Fans ausflippen.

Bühnenabenteuer für „Blacktron“

Mit King King kam dann nicht nur die letzte Band des Abends auf die Bühne, sondern auch der Headliner. Die britische Bluesrock-Band um Alan Nimmo bot Blues, Soul und stampfenden Rock vom Feinsten. Nimmo überzeugte nicht nur mit seiner kraftvollen Stimme, auch sein brillantes Gitarrenspiel zeigte, dass die Band nicht umsonst Gewinner des British Blues Awards 2012 und 2013 ist.

Die Black Star Riders waren am Sonnabend der Hauptact des Twistringer Ziegelei Open Air.

Der Sonnabend war vor allem für die Teenies der Twistringer Nachwuchsband „Blacktron“ ein sehr aufregender Tag. Die erst 11- bis 13-Jährigen betraten erstmals eine große Bühne und wurden von ihren Fans gefeiert. Am späteren Abend standen zwei von ihnen mit „Who Killed Bruce Lee“ bei einem Song im Mittelpunkt.

Die Band aus dem Libanon war der Burner. Nachdem die „Wohnraumhelden“ ihren ersten Auftritt des Wochenendes hatten, warteten alle gespannt auf mehr. Und die Festivalbesucher wurden nicht enttäuscht. Wassim Bou Malham, Hassib Dergham, Pascal Sarkis und Malek Rizkallah boten bei ihrem Gig Indie-Rock und Elektro-Punk und mischten sich sogar unters Publikum.

„Imperial State Electric“ sehen nicht nur aus wie die 70er-Jahre, sie spielen auch so

Dann wurde es Retro. Die schwedische Band „Imperial State Electric“ sah nicht nur nach 1970er-Jahre aus, sie begeisterte mit Vintage-Klängen ála Alice Cooper, Kiss und den Beatles.

Ziegelei Open Air: Der Samstag in Bildern

Nach einer längeren Umbauphase, bei der die Artisten von „A bis Zirkus“ mit einer Feuershow die Gäste überraschten, kam mit „Black Star Riders“ der Hauptact des Open Air, auf den viele gespannt gewartet hatten. Die fünf Jungs um den Thin Lizzy-Gitarristen Scott Graham enttäuschten ihre Fans nicht. Die US-Boys stellten unter anderem Songs aus ihrem brandneuen Top-Twenty Album „Heavy Fire“ vor und ließen die Fans ausflippen.

„Ein total geiles Open Air“, lobte schließlich Besucher Wolfgang Fuhrmann. Auch die Pausenauftritte von Eckart Borutto als One-Man-Blues-Rock-Band begeisterten nicht nur ihn.

Ziegelei Open Air in Twistringen am Freitag

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