80 Freiwillige sammeln in Twistringen und umzu Unrat

Aufräumaktion mit Lernerfolg

Aufräumen läuft am Straßenrand viel besser als in den eigenen Zimmern: Henry (von links), Dorothea, Friedo und Leonore Wolframm räumen gemeinsam mit Cousine Ella Steenken auf.
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Aufräumen läuft am Straßenrand viel besser als in den eigenen Zimmern: Henry (von links), Dorothea, Friedo und Leonore Wolframm räumen gemeinsam mit Cousine Ella Steenken auf.

Twistringen – Twistringen räumt auf – unter diesem Motto zogen in der vergangenen Woche zahlreiche fleißige Helfer durch sämtliche Ortsteile der Stadt Twistringen, um Parkanlagen, Radwanderwege und andere Bereiche von achtlos weggeworfenen Abfällen zu befreien. „Trotz einer Teilnahme unter Corona-Bedingungen haben sich in diesem Jahr wieder mehr als 80 Freiwillige an der Abfallsammelaktion der Abfallwirtschaftsgesellschaft beteiligt“, freut sich Fachbereichsleiter Carsten Werft.

Im Ortsteil Borwede hatte sich Familie Wolframm auf den Weg gemacht. Obwohl auf den ersten Blick gar nicht so viel zu sehen war, wurde besonders in Gräben und Senken viel Müll gefunden. „Am häufigsten Getränkedosen und Bonbonpapier“, sagt die fünfjährige Dorothea. „Und komischerweise nur eine Einwegmaske“, wundert sich ihr achtjähriger Bruder Henry.

„Mit den Zangen zu sammeln macht Spaß“, finden ihre vierjährige Schwester Leonore und ihre dreijährige Cousine Ella. Oft haben sie aber auch mit Händen, Füßen und Stöcken teils in der Erde vergrabene Plastikreste ausgegraben, die ihrer Verrottung nach zu urteilen wohl schon viele Jahre am Straßenrand lagen.

Die Kinder versprechen, nun noch besser darauf aufzupassen, draußen keinen Müll zu verlieren. Denn dass sie auf ein paar Hundert Metern Wegstrecke zwei Abfallsäcke fast vollmachen, habe sie sehr erstaunt.

In der Ortschaft Mörsen hatten sich die Helfer insbesondere das Gewerbegebiet In den Weiden und die Seitenbereiche der Bundesstraße vorgenommen. Auch hier ist ordentlich etwas zusammengekommen. „Allerdings nicht die Mengen, wie in den vorherigen Jahren, was vermutlich an den ausgefallenen Kohltouren gelegen hat“, so Ortsbürgermeister Heinrich Schmidt.

„Auch wenn diese tolle Aktion in diesem Jahr im Zeichen der Corona-Beschränkungen stand, war sie doch wieder ein großer Erfolg“, dankt Twistringens Bürgermeister Jens Bley allen freiwilligen Teilnehmern für ihren Einsatz.

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