Asphalt-Dünnschicht eine kostengünstige Lösung für Twistringer Stadtsäckel

Kalteinbau trocknet schnell

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Straßenunterhaltung im Oberdorf, im Twistringer Ortsteil Scharrendorf: Bei sommerlichen Temperaturen kann die Straße nach gut zehn Minuten schon wieder befahren werden.

Twistringen - Von Theo Wilke. „Bei den Temperaturen heute können Sie hier nach zehn Minuten schon wieder drauf fahren. Das trocknet sehr schnell“, meint am Freitagmorgen ein Straßenbauer im Oberdorf in Scharrendorf.

Im Auftrag der Stadt Twistringen erledigt die Firma Bitunova aus Krefeld mehrere Straßenunterhaltungsmaßnahmen – kostengünstig und schnell im Rahmen der „Dünnen Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise“ (DSK).

Die Twistringer Kampstraße, von der Konrad-Adenauer- bis zur Bahnhofstraße, folgt gleich noch. Abgehakt sind bereits zwei Teilstücke der Sulinger Straße, von der Bahnunterführung bis zur Einmündung Im Oberdorf sowie von der Einmündung Paradiesweg bis Nienburger Straße/L341. Schließlich darf man auch im Bereich der Stöttinghäuser Straße, von der Einmündung Zur Hünenburg bis zur Kreuzung Kapellenstraße/Buchenweg wieder fahren. Die Verkehrsbehinderungen halten sich angesichts der zügigen Wanderbaustellen in Grenzen.

Die angespannte Kassenlage der öffentlichen Haushalte lässt aufwändige und kostenintensive Komplettsanierungen immer seltener zu. So ergeht es auch der Stadt Twistringen. Um den Erhalt des Straßennetzes sicherzustellen, sind alternative Verfahren wie DSK sehr gefragt. Das Verfahren hat die Stadt bereits in der Vergangenheit mit Erfolg bei Straßen mit Verschleißschäden durch Abrieb und Alterung getestet.

Selbstfahrende

Maschinen

Eigentlich sollte die Krefelder Firma schon Anfang dieser Woche starten. Andreas Brinkmann vom Fachbereich Entwicklung und Ordnung im Rathaus: „Die Arbeiten haben sich um ein paar Tage verzögert. Die Firma war noch anderweitig beschäftigt.“

Beim Kalteinbau der Asphaltdeckschichten wird jeweils ein dünner Belag aufgetragen, der zuvor auf selbstfahrenden Maschinen mit bituminösen Bindemitteln kalt gemischt wurde, und dann flüssig verarbeitet.

In ganz Deutschland würden pro Jahr mehr als fünf Millionen Quadratmeter an DSK-Material bei der Straßeninstandsetzung eingebaut, heißt es aus der deutschen Baumaschinenindustrie.

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