Andrea Grote verlässt Twistringen

Applaus, gute Worte und Tränen zum Abschied

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Andrea Grote (l.) erhält von den Bassumer Messdienern ein selbstgemaltes Bild.

Twistringen - Von Sabine Nölker. Laut, fröhlich und bunt endete der Abschiedsgottesdienst für Gemeindereferentin Andrea Grote am Sonnabend im Pfarrzentrum. Grote hatte knapp acht Jahre das Gemeindeleben in Twistringen geprägt. Nun geht sie nach Osnabrück. Dort sucht sie neue berufliche Herausforderungen in der Pfarreigemeinschaft Glandorf-Schwenge und im „Familienpastoral mit diakonischem Profil“. Nebenbei führt sie ihr Studium weiter.

Dass Andrea Grote ein Faible für die Musik hat, war sowohl im Dankesgottesdienst als auch im Anschluss im Pfarrzentrum zu hören. Die Gitarrengruppe umrahmte die Messe, ebenso wirkten Chor und Bläserensemble mit. Im Pfarrzentrum sorgten Solisten, Duos und der Marhorster Chor für Ständchen.

Grote erhielt viele Geschenke mit besten Wünschen. Die Gemeinde dankte ihr mit Applaus, ebenso gab es viele gute Worte und Umarmungen – manchmal auch Tränen.

Wer wollte, konnte ein Geldpräsent für eine neue Gitarre in die Sparschweine werfen. „Vielen Dank für all die Dinge, die ich hier erfahren und lernen durfte“, sagte Andrea Grote in einem Statement. „Ich hätte mir keine bessere Stelle als Berufseinstieg wünschen können.“ Sie hatte ihre dreijährige Ausbildung in Twistringen begonnen und abgeschlossen und anschließend fünf Jahre als Gemeindereferentin gearbeitet. Vor allem die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, aber auch mit der Geistlichkeit hätten sie geprägt. „Davon nehme ich ganz viel mit.“ Doch sie hinterlässt auch einiges. Der Chor hatte ihr einen Song gewidmet, frei nach dem Stück „Am Fenster“ von der Gruppe City: „Oh unsere liebe Andrea, für uns war sie immer da. Oh, unsere liebe Andrea und ein Teil von ihr bleibt immer hier!“

„Ich bin nicht aus der Welt und werde bestimmt immer wieder mal in Twistringen vorbeischauen“, ließ sie wissen. Schließlich habe sie hier Freundschaften fürs Leben geschlossen.

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