Gästeführung im Sitzen am 28. Oktober in der Twistringer Stadtbücherei

Anekdoten neu erzählt

Laden am kommenden Freitag zur Twistringer Gästeführung im Sitzen in der Stadtbücherei ein (v.l.): Marion Urbanski, Hildegard Imm, Gaby Wessels und Heike Harms. - Foto: Wilke

Twistringen - Die erste Bürgerwehr bekämpfte vor fast 120 Jahren Brände mit Wasser gefüllten Ledereimern. Davon erzählen die Gästeführer. Sie erzählen außerdem von „ärgerlichen Gartenecken“, von zwei historischen Persönlichkeiten aus der Stadt und spannenden Geschichten und ehemaligen jüdischen Häusern – und das alles im Sitzen. Beginn der Gästeführung ist am Freitag, 28. Oktober, um 19 Uhr in der Stadtbücherei am Bonnétable-Platz.

Die Gästeführung im Sitzen einmal im Jahr bietet Wissenswertes und Wiederentdecktes, Altes und Neues aus Twistringen und den umliegenden Dörfern – Geschichten und Anekdoten.

Zwischen den Beiträgen werden dem Publikum kleine regionale Spezialitäten serviert. Der Eintritt kostet sieben Euro pro Person, Schwerbehinderte zahlen einen ermäßigten Preis. Karten gibt es noch im Vorverkauf im Bürgerservice (04243/ 413-0).

Fünf Themenbereiche haben sich die Gästeführer um Gleichstellungsbeauftragte Heike Harms diesmal ausgesucht. Nach einem Begrüßungsgetränk wird Marion Urbanski zunächst die Feuerwehr in den Mittelpunkt rücken – von der ersten Bürgerwehr bis zur heutigen modernen und schlagkräftigen Stadtfeuerwehr Twistringens mit den Ortsfeuerwehren.

Hildegard Imm nimmt die Zuhörer mit auf eine kleine gedankliche Reise zu den sogenannten „ärgerlichen Gartenecken“. Imm: „Bei den Fahrrad-Gartentouren besuchen wir immer die schönsten Anlagen.“ Es gebe aber auch die gegensätzliche Seite. Am kommenden Freitag liegt der Fokus auf für viele Gartenfreunde eher ärgerlichen Wildkräutern.

Was lässt sich damit anfangen, etwa mit dem Gartenschaumkraut, mit Löwenzahn, Giersch und mehr? Hildegard Imm geht es um die kulinarische und optische Verwertbarkeit der Kräuter.

Gaby Wessels und Maria Thamm schlüpfen in die Rolle von zwei historischen Twistringer Persönlichkeiten, die zu ihrer Zeit nicht unterschiedlicher sein konnten.

Schließlich wird Lydia Schierenbeck von ehemaligen jüdischen Häusern erzählen. Fred Skripalle hat sich mit dem katholischen Friedhof beschäftigt. Bis 1824 auf zentralem Kirchengrund, wurde wegen räumlicher Enge – noch stärker nach dem Kirchenneubau 1867 – verlegt, auf Lahmeyers Kamp, zwischen Marktplatz und Kolpingstraße. Damals wurden die Linden gepflanzt, die inzwischen vom Friedhof verschwunden sind.

Von Theo Wilke

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