Andrea Chwialkowski am Schulzentrum

Jugend fit machen für die Berufswelt

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Andrea Chwialkowski mit einem Lieblingskunstwerk aus ihrer Zeit im Sozialpädagogischen Zentrum in Sulingen.

Twistringen - Von Theo Wilke. Schüler fit machen für die Berufswelt, ihnen bei der Ausbildungsplatzsuche helfen – Dies gehört zu den Aufgaben der Kirchweyherin Andrea Chwialkowski. Seit den Osterferien engagiert sie sich im Rahmen der Hauptschulprofilierung und Berufsorientierung am Schulzentrum in Twistringen. Sie war zuvor bei Bethel im Norden (Freistatt) beschäftigt.

In dieser Woche war Chwialkowski maßgeblich am ersten Berufsweltorientierungstag „Wissen, was gespielt wird“ für mehr als 50 Achtklässler der Realschule beteiligt. „Mit den neunten Klassen an unserer Schule werden wir auch in Zukunft Betriebe besuchen“, kündigt die Schulsozialarbeiterin im Gespräch mit dieser Zeitung an.

Die Aktion „Betrieb des Monats“ sei besonders für künftige Schulabgänger wichtig – natürlich auch für alle, die noch einen Praktikumsplatz vor dem Start in eine Berufsausbildung suchen. Außerdem fährt Chwialkowski regelmäßig mit Neuntklässlern zu den Berufsbildenden Schulen in Syke.

Zu ihrer Schulsozialarbeit zählen unter anderem die Kontaktpflege zur Arbeitsagentur, zur Berufsberatung, Hilfen beim schulischen Abschluss. Ebenso Motivation und Anreiz für Schüler, sich Praktikumsplätze zu suchen und sich Ziele zu formulieren vor dem Übergang von der Schule in den Beruf. Außerdem werden Bewerbungstrainings angeboten.

Geboren in Wildeshausen, wohnhaft zunächst in Harpstedt-Dünsen, hat die Erzieherin ihr Anerkennungsjahr 1994 in der Harpstedter Jugendeinrichtung Haus am Bach absolviert und dort bis 1999 gearbeitet. Danach wechselte Andrea Chwialkowski zu Bethel im Norden und leitete schließlich sieben Jahre lang das Sozialpädagogische Zentrum in Sulingen.

Die neue Herausforderung in Twistringen bereitet der ausgebildeten Erzieherin und fortgebildeten systemischen Familienberaterin sichtlich Spaß und Freude. Ihre Stelle ist bis Ende 2016 befristet. Danach zurück zu gehen nach Freistatt, kommt für Chwialkowski nicht in Frage.

Schüler, Lehrkräfte und auch Eltern können sich bei Fragen, Problemen und Konflikten an die Kirchweyherin wenden, oder auch an ihre Kollegin. Maren Menke, Diplom-Sozialpädagogin aus Ehrenburg, ist ebenfalls von Bethel im Norden zur Twistringer Haupt- und Realschule gewechselt und kümmert sich um den Bereich „Bildung und Teilhabe“. Dazu zählt zum Beispiel die Sprachförderung insbesondere bei Flüchtlingskindern.

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