Nächster Schritt im Flurbereinigungsverfahren Ridderade-Stophel

An die Messgeräte, fertig, los!

Links das Tachymeter, daneben Daniel Knauth und Ronald Ehlers vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (allgemeiner als Katasteramt bekannt) sowie Peter Karger vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.
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Links das Tachymeter, daneben Daniel Knauth und Ronald Ehlers vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (allgemeiner als Katasteramt bekannt) sowie Peter Karger vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.

In Ridderade wird in den kommenden Monaten häufig ein orangefarbener Bulli des Katasteramtes Syke stehen. Und wo der ist, ist meistens auch das Tachymeter nicht weit. So heißt das Vermessungsgerät, das optisch ein wenig mobilen Blitzern ähnelt, nur halt in bunter.

Das Gerät misst Winkel und Strecken, aus denen sich dann wiederum Koordinaten berechnen lassen. Und wozu das Ganze? Die Antwort darauf lautet Flurbereinigung.

Im Zuge der Flurbereinigung Ridderade-Stophel werden Grundstücke getauscht und zusammengelegt. Wesentliche Ziele dabei: mehr Struktur in der Landschaft, weniger zersplitterter Grundbesitz.

Ein Schritt auf dem Weg dahin sind Messarbeiten, die nun in Ridderade gestartet sind und voraussichtlich bis in den Winter andauern. Die Länge der nun zu vermessenden Umringsgrenze beträgt 15 Kilometer. Zur Verbildlichung, was es mit dieser Grenze auf sich hat: Würde man eine Schnur rings um das Neuvermessungsgebiet in Ridderade legen, wäre sie 15 Kilometer lang. Die exakten Koordinaten des südlichen Bereichs der Flurbereinigung, einer Moorfläche, werden nicht neu ermittelt.

Grenzpunkte häufig nicht mehr genau genug

Mitarbeiter vom Katasteramt überprüfen bei ihrer Arbeit die alten Grenzpunkte. Diese sind im Liegenschaftskataster verankert, haben aber häufig nicht mehr die heute erforderliche Genauigkeit. Zur Markierung nutzen die Messgehilfen auch Pflöcke aus Holz. Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser bittet darum, die Pflöcke nicht zu beschädigen, entfernen oder verändern.

Peter Karger, Ansprechpartner für das Verfahren in Ridderade bei dem Amt, informiert zudem: „Bei den örtlichen Messungen müssen die Mitarbeiter Grundstücke und Hofräume betreten. Selbstverständlich wird dabei so schonend wie möglich vorgegangen, aber in Einzelfällen sind Störungen oder Beeinträchtigungen nicht immer auszuschließen.“

Um Grundstücke tauschen zu können, ist die Frage wichtig, welche Fläche wie viel wert ist. Diese Wertermittlung werde derzeit vorbereitet, so Karger. Zudem soll zu einem späteren Zeitpunkt noch die Vermessung des Wege- und Gewässernetzes erfolgen – diese ist bei den aktuellen Arbeiten nicht mit eingeschlossen. Bereits abgehakt sind hingegen die ersten Straßenausbauarbeiten. In diesem Jahr wurden knapp sechs Kilometer für rund 940 000 Euro erneuert.

Der Straßenausbau soll im kommenden Jahr weitergehen. Das Volumen und die Ausbaulänge stehen laut Karger aber noch nicht fest.

Kontakt

Peter Karger steht für Fragen zur Verfügung:

Telefon: 04271 / 801153

E-Mail: Peter.Karger@arl-lw.niedersachsen.de

Von Katharina Schmidt

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