25 Schüler der Oberschule Bassum besuchen Partnerschule Collège Léo Delibes in Fresnay-sur-Sarthe

Acht Tage lang zu Gast bei Freunden

Paris – Abschluss und ein Höhepunkt der Frankreich-Reise: Die OBS-Schüler verbrachten einige Stunden in der französischen Haupstadt.

Bassum/Fresnay - Von Frank Jaursch. Große Gastfreundschaft, merkwürdiges Essen und einen Haufen gemeinsamer Erlebnisse: Das ist einiges, was an Erinnerungen übrig bleibt vom Frankreich-Austausch, zu dem sich 25 Schüler der Bassumer Oberschule (OBS) auf den Weg machten. Am Wochenende kehrten die Jugendlichen der Jahrgänge 6 bis 9 sowie die begleitenden Lehrkräfte Eva Launus und Florian Meyer nach Bassum zurück.

„Im Fremdsprachenunterricht findet der Lernprozess in der Regel eher theoretisch statt“, erklärt Florian Meyer zum Sinn und Zweck solcher Fahrten. In der Schule sei es daher nur bedingt möglich, Alltagssituationen praktisch zu erproben. „Der Schüleraustausch ermöglicht es, authentische Sprach- und Erlebenssituation zu schaffen.“

Mit dem Reisebus hatte sich die Gruppe, die sich aus dem Gymnasialzweig und den Regelklassen gebildet hatte, auf den Weg zur Partnerschule Collège Léo Delibes in Fresnay-sur-Sarthe gemacht. Schon den Hinweg nutzte die Gruppe zu einem Zwischenstopp in Paris – inklusive Besichtigung des Schlosses und der Gärten in Versailles.

Rund 19 Stunden nach der Abfahrt kam der Bus schließlich am Ziel an. Die Bassumer Gäste wurden mit einem Umtrunk begrüßt. Eine aufregender Moment, gerade für die Schüler: Viele von ihnen lernten jetzt die Personen persönlich kennen, mit denen sie in den vorangegangenen Monaten nur schriftlich verkehrt hatten. Nur einige Schüler haben bereits mehrjährige Partnerschaften – und freuten sich umso mehr über das Wiedersehen mit ihren französischen Freunden.

Die acht Tage in Frankreich waren vollgepackt mit Programmpunkten: Teilweise als OBS-Gruppe, teilweise mit ihren Austauschpartner machten sich die Schüler auf den Weg zum Mont Saint Michel oder zum Automuseum in Le Mans, absolvierten die Herausforderungen des Klettergartens von Saint Léonard oder fuhren zu den Austernfeldern von Cancale (Bretagne).

Den Jugendlichen wurde zudem die Möglichkeit gegeben, am Unterricht in Fresnay teilzunehmen, was jedoch vermutlich für die wenigsten der Höhepunkt der Fahrt wurde.

Der wartete dann am Abreisetag auf die Gruppe: Weil Paris so schön auf der Route liegt, war ein Aufenthalt in der französischen Hauptstadt fest eingeplant. Auf der Agenda der Jugendlichen standen die Besichtigung des Eiffelturms, Einkaufen auf den Champs-Elysées, die Erkundung des Louvres oder auch ein Spaziergang entlang der Seine. Übernächtigt, aber glücklich kamen die Bassumer in der Heimat an.

Wie bleibend die Eindrücke für die Mädchen und Jungen sind, zeigen die Zitate aus der Schülerschaft. „Das Essen ist manchmal etwas merkwürdig, aber sehr lecker“, fand Milon. Andere lobten die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Gastfamilien. 2017 kommt die Partnerschule wieder nach Bassum.

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