Abi-Streich am Twistringer Gymnasium

Überfälle, Oscars und Noten

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Mit Sturmhauben und Wasserpistolen stürmen die Abiturienten die Klassen und begleiten ihre Mitschüler in die Aula. 

Twistringen - Von Sabine Nölker. „Der Abi-Streich ist hiermit aus Sicherheitsgründen abgesagt!“, tönte es am Freitagmorgen um 8 Uhr aus den Lautsprechern des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums. Die Enttäuschung bei den Schülern war groß. Was da noch keiner wusste: Es handelte sich um eine Finte, die von den Abiturienten bewusst nach Absprache mit Schulleiter Peter Schwarze gelegt wurde.

„Super, Abi-Streich“, freuten sich die Kinder und Jugendlichen, als sie die Schule erreichten. Luftballons und Bänder versperrten ihnen den Zugang. In der Aula angekommen, war die Stimme von Schulsekretärin Irmgard Mohrmann zu hören, die die Absage bekannt gab. Kopfschütteln, enttäuschte Gesichter und bei den älteren Schülern auch Unverständnis waren die Folge. Mit hängenden Köpfen machten sie sich auf den Weg in ihre Jahrgangshäuser.

Kurz darauf stürmte der Abijahrgang mit Sturmhauben die Klassen, um alle Schüler in die Aula zu treiben und einige Mitschüler „in Haft zu nehmen“. Diese mussten bei verschiedenen Spielen gegen Lehrkräfte antreten. Akrobatik war gleich zu Beginn erforderlich. Da lagen die Schüler am Ende knapp vorn. Nach einer Tanzeinlage musste Lehrer Clas Hörmann aus drei Kolleginnen sein Herzblatt aussuchen. Seine Wahl fiel zur Begeisterung aller auf Astrid Feld. Beim Liederraten siegten die Lehrkräfte dank Andrea Hübner, die fast alle Titel erkannte.

Abistreich mit Popcorn und Hollywood-Ambiente 

 © Sabine Nölker
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„Viele Hände, schnelles Ende“, meinte Schwarze. „Wenn ihr jetzt alle helft, das Chaos in der Schule zu beseitigen, ist ab 13 Uhr schulfrei.“ Da ließen sich die Mädchen und Jungen nicht lange bitten.

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