300 Gäste feiern mit der Band Könnnix im Hochzeitswald

Gute Laune mit Könnnix: Rund 300 Gäste kamen zum Konzert.
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Gute Laune mit Könnnix: Rund 300 Gäste kamen zum Konzert.

Twistringen – Die Sorge im Vorfeld war unbegründet. Das Konzert der Blues-Rock-Band Könnnix am Samstagabend im Hochzeitswald ist ein Beweis, dass trotz Corona die Menschen feiern können. Anders als gewohnt – aber dennoch mit Spaß an der Musik und dem „Drumherum“. „Schön, dass ihr das veranstaltet hat“, so eine Besucherin zu den Organisatoren.

Zu Beginn war der Zustrom an Gästen noch gut für die Kurtis, die Mitglieder des Kulturkreises, zu bewältigen. Aber dann schien es, als wenn die Konzertbesucher in Bussen vorfuhren. „Aber alle haben von Beginn an die AHA-Regeln (Abstand wahren, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen) eingehalten“, so Ingrid Rasche von Kurt.

Das Ambiente, dass die Ehrenamtlichen gemeinsam mit der Band und den Wirten Janni Iqbal und Klausi Schade geschaffen hatten, kam gut an. Vor allem bei Einbruch der Dunkelheit. Fackeln leuchteten Teile des Hochzeitswaldes aus, Tischdeko aus Sonnenblumen, Efeu und Windlichtern verbreitete eine gemütliche Atmosphäre, und die Lichteffekte der Band tauchten den beliebten Park mitten in Twistringen in ein tolles Licht.

Die Tische und Bänke waren schnell besetzt. „Wir schätzen, dass alles in allem rund 300 Gäste an diesem Abend das Konzert der Band genossen“, so Sandra Wehausen. Eine Zahl, die die Wirte nur bestätigen können. „Wir waren restlos an Getränken ausverkauft, und auch die Bratwürste waren fast alle weg.“

Doch das Hauptaugenmerk galt den Könnnix-Jungs Mocky“ Mock (Rhythmusgitarre/Gesang), Martin Logemann (Leadgitarre), Michael Bundt (Drums), Peter Pade (Keyboard), Reinhard von Bosse (Mundharmonika/Gesang) und Stefan Kunst (Bassgitarre). Songs wie „ Gimme some lovin“ von den Blues Brothers und „Hoochie Coochie Man“, bei dem von Bosse und Lemmy Wahnsinnssoli hinlegten, hätten in Nicht-Corona-Zeiten die Menschen von den Bänken geholt.

Die Gäste wippten und wackelten im Takt der Musik, zollten den Musikern mit anhaltendem Applaus und Pfiffen Respekt für ihre Leistungen. Und so manch einer sang bei Liedern wie „Got my moyo working“ mit. „Wir hatten viel Spaß, waren in guter Spiellaune und sind mit den Gästen in Interaktion getreten“, so Pade. „Sei es bei Liedern zum Mitsingen, bekannte Gäste zu begrüßen oder Könnnix-Shirts für den guten Zweck zu verkaufen.“ Auch Leadsänger Mocky Mock zeigte sich am Ende begeistert. „Alles ist so aufgegangen, wie wir es uns gewünscht haben.“ Die Gäste hätten die Attraktivität des Hochzeitswaldes wiedererkannt. „Das ist so eine tolle Location, die viel, viel mehr genutzt werden muss.“

Um 22 Uhr verklangen die letzten Töne des Zugabe-Liedes „Hey Jo“, und der Applaus wollte nicht enden. Die Zuschauer hatten sich laut Band auch sehr spendabel bei der Sammlung für den guten Zweck gezeigt. „Da ist bestimmt eine schöne Summe für die die Flüchtlingsinitiative zusammengekommen“, so Pade. Und die Organisatoren? Sie waren am Ende zwar geschafft, aber überglücklich. „Es war ein wunderschöner Abend, der unbedingt eine Wiederholung braucht“, so Kurt Brunkhorst.

Von Sabine Nölker

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