Deutsch-französiches Trompetenkonzert mit Ulrich Semrau und Régis Rouillard

Trompetengala in St. Anna

Ulrich Semrau und sein Freund Régis Rouillard beeindruckten das Publikum.

Bassum - TWISTRINGEN (bbk) · Das Kammerorchester der Klassischen Philharmonie NordWest sowie Régis Rouillard aus Le Mans und Ulrich und Marcus Semrau mit ihren Trompeten begeisterten am Freitagabend rund 120 Zuhörer in St. Anna, die sich trotz bestem Grill- und Gartenwetter das klassische Konzert der Ausnahmetrompeter nicht entgehen lassen wollten. Sie wurden nicht enttäuscht.

Gleich im ersten Stück der rund zweistündigen Trompetengala konnten Ulrich Semrau und sein Freund aus Frankreich, Régis Rouillard beeindruckend unter Beweis stellen, dass sie ihre Instrumente hervorragend beherrschen. Denn in seiner Suite D-Dur für zwei Trompeten, Streicher und Basso Contino hat Georg Philipp Telemann (1681 – 1769) in erster Linie hohe Lagen notiert, was die Interpreten zu Höchstleistungen herausfordert.

„Damals gab es noch keine Ventile“, so Ulrich Semrau, „alle Töne mussten mit den Lippen geformt werden. Und das geht, wie alle Bläser wissen, nur in extrem hohen Lagen“, so Semrau weiter, der auch die Streicher seines Kammerorchesters mitgebracht hatte.

An der Bassorgel saß übrigens Kantor Schäfer.

Im Verlaufe des Konzertes waren unter anderem noch das „Ave Maria“ von Giulio Caccini (1546 – 1618) und auch die Sinfonia D-Dur (Nr.4) für drei Trompeten, Streicher und b.c. zu hören. Hier erweiterte sich das Duo durch Marcus Semrau zu einem Trio.

Das Repertoire des Abends umfasste weiter Stücke von Petronio Franceschini, Johan Valentin Rathgeber, Johann Christian Hertel, Pavel Josef Vejvanovsky, Giuseppe Torelli, Johann Melchior Molter und Antonio Vivaldi. Alle Komponisten lebten und arbeiteten in den Jahren um 1600.

Als Schlussstück hatten sich Semrau und Rouillard mit dem Konzert D-Dur für drei Trompeten, Streicher und b.c. erneut eine Komposition von G.P. Telemann ausgesucht.

Die barocke Trompetenmusik, die am Sonntag auch noch in der Gutscheune zu Varrel zu hören war, hatte ihren unumstrittenen Höhepunkt im Konzert C-Dur für zwei Trompeten, Streicher und b.c. von Antinio Vialdi.

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