Dirk Rauschkolbs erster offizieller Arbeitstag als Sulinger Bürgermeister

„Trete mit gutem Gefühl an“

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Landrat Cord Bockhop (rechts) zählte zu den Besuchern, die Bürgermeister Dirk Rauschkolb an seinem ersten offiziellen Arbeitstag Glück für die neue Aufgabe wünschten. ·

Sulingen - Ein edler Füller („Ein Geschenk meiner Frau“), ein unbetiteltes abstraktes Gemälde der Sulinger Künstlerin Edeltraut Albers („Ich sehe darauf eine Stadt, die am Wasser liegt“) sowie reichlich Fachliteratur („Auf Lehrgängen ‚gesammelt‘ “) zählten zum Gepäck, mit dem Sulingens neuer Bürgermeister Dirk Rauschkolb gestern sein Büro im Rathaus bezog. Angesichts vieler Besucher ein etwas hektischer erster offizieller Arbeitstag, doch Rauschkolb lächelt: „Der Empfang war super.“

Und zuvorkommend, „mir haben gleich viele fleißige Helfer die Umzugskartons abgenommen.“ Er habe einen scherzhaften „Wink mit dem Zaunpfahl“ bekommen, Sekt und O-Saft vorzuhalten – und den glücklicherweise beherzigt, denn eine Reihe von Vertretern Sulinger Institutionen schaute vorbei, um ihm für seine neuen Aufgaben Glück zu wünschen, auch Besucher aus allen Ratsfraktionen waren vertreten, „das fand ich wirklich nett.“

155 Mitarbeiter hat die Stadt, inklusive Bauhof, Kindertagesstätten und so weiter, im Rathaus sind es rund 50. „Ich werde versuchen, schnellstmöglich alle kennenzulernen. Das Gute ist: Dadurch, dass ich ja schon im Sulinger Land gearbeitet habe, hatte ich schon zu vielen Kontakt, weiteren bin ich in den letzten Monaten im Wahlkampf und bei öffentlichen Veranstaltungen begegnet.“ Am Montag folgte er der Einladung, an der Mitarbeiterversammlung teilzunehmen. Rauschkolb nahm bereits einige Termine und Vorbereitungsmeetings in Sulingen wahr, pendelte zwischen seiner bisherigen Wirkungsstätte als Bürgermeister der Samtgemeinde Siedenburg und seinem neuen Arbeitsfeld: „Hier nachmittags ein Gespräch, abends eine Sitzung in Mellinghausen –  in den letzten vier Wochen war das an der Tagesordnung.“ Dass der „Betrieb“ in der Samtgemeinde bis zur Wahl seines Nachfolgers „läuft“, davon ist Rauschkolb überzeugt: „Ich war Chef einer Verwaltung mit guten Leuten.“

Mit dem Amt übernehme man auch in einer kleinen Samtgemeinde große Verantwortung, „mir ist bewusst, dass sie in Sulingen noch größer ist.“ Doch er trete es „mit einem guten Gefühl an. Der Zuspruch bei der Wahl war das Eine, doch in der Zeit, die danach vergangen ist, habe ich auch positive Signale aus allen im Stadtrat vertretenen Parteien bekommen. Alle haben den Wunsch geäußert, konstruktiv zusammen zu arbeiten.“

Zunächst wolle er die Verwaltung „in ruhigem Fahrwasser“ in das neue Jahr bringen, so Rauschkolb. Herausforderungen gebe es einige – „wenn man mich fragt, was für mich die höchste Priorität hat: die ärztliche Versorgung. Da müssen viele Gespräche geführt werden, um für praktikable Lösungen Partner zu finden.“ · ab

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