Kinderlieder-Mitmach-Theater von Thomas Koppe im Twistringer Ratssaal

Trauriger Weihnachtsmann

Thomas Koppe überzeugt mit der Geschichte vom eingeschnappten Weihnachtsmann. ·
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Thomas Koppe überzeugt mit der Geschichte vom eingeschnappten Weihnachtsmann. ·

Twistringen - Als etwa 45 Kinder und Erwachsene am Sonntagnachmittag den Ratssaal betraten, erwartete sie eine kleine, aber feine Bühnenkulisse, die viele Geheimnisse verbarg. „Was mag da wohl alles unter Decken versteckt sein?“, fragte ein kleines Mädchen, das wie viele andere zum Kinderlieder-Mitmach-Theater von Thomas Koppe gekommen war, um die Geschichte vom eingeschnappten Weihnachtsmann zu hören.

Die Kulturbeauftragte der Stadt, Katja Bischoff, hatte den Kinderliedermacher, Liedermacher und Schriftsteller Thomas Koppe ins Rathaus eingeladen, der mit seinen pädagogisch lehrreichen Liedergeschichten für Stimmung und gute Laune sorgte.

Koppe animierte Jung und Alt zum Mitsingen, Winken, Schunkeln, Klatschen und Tanzen. Das ganze Publikum hatte während des 60-minütigen Auftritts sichtlich seinen Spaß und war auch voller Neugier, wie die Geschichte wohl ausgeht. Denn der Weihnachtsmann hat den Riesen-Wunschzettel von Lisa und Max nicht abgeholt.

„Was ist nur in diesem Jahr mit dem Weihnachtsmann los?“ fragen sich die beiden, die wie alle Figuren aus dem Stück als handgefertigte Gipspuppen das Bühnenbild ergaben. Wo ist der Weihnachtsmann nur? Dieser Frage galt es nachzugehen. Denn keiner will, dass das Weihnachtsfest ins Wasser fällt.

Alle im Saal mussten kräftig mithelfen. Nach und nach, ganz wie bei einem Adventskalender, kommen hinter Türchen und unter Decken die Hauptpersonen zum Vorschein: Lisa und Max, der Zauberer Kosemar, die Fee Wunderschön und auch der Drache Pööpöö. Ein blinkender Tannenbaum, das freche Gespenst Schwubbidu und am Ende der Weihnachtsmann.

Dazwischen jedoch unternahmen die Anwesenden einen Ausflug in den Zauberwald, wo Riesen, Geister und Zwerge lebten.

Bis zum Mond ging die Reise sogar, und alles nur deshalb, weil der Weihnachtsmann nicht aufzufinden war. Doch Ende gut, alles gut: Der Weihnachtsmann wurde gefunden und erzählte, dass er traurig war, weil er dachte, dass niemand mehr an ihn glaubt.

Mädchen wie auch Jungen, Erwachsenen und die Kulturbeauftragte waren begeistert von Koppe und seinem Mitmachmärchen.

Für die Kinder war es eine spannende Geschichte, in der sie voll aufgingen. Und vor allem: Die Geschichte war lustig und gewaltfrei. Ganz anders eben als das, was im Fernsehen oftmals auch zu Weihnachten gezeigt wird. · sn

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