Stuhr freut sich auf das Hong Kong Chinese Orchestra / Fernöstliches Neujahrskonzert in der Gutscheune

Traditionelles weiterentwickelt

Dirigent Yan Huichang dirigiert das Ensemble, das traditionelle Musik weiterentwickelt.

Stuhr - VARREL (pe) · Prag, Kairo, Varrel – der Stuhrer Ortsteil reiht sich in die ganz großen Veranstaltungsorte ein, wenn das Hong Kong Chinese Orchestra am Montag, 7. Februar, um 20 Uhr auf Gut Varrel aufspielt. Schon zum siebten Mal in Folge gastiert aus Anlass des chinesischen Neujahrsfestes ein renommiertes Orchester in Varrel.

„Die chinesischen Musiker lieben die rustikale Atmosphäre in der Gutsscheune“, berichtet Peter Thöle, deutscher Agent des Veranstalters Wu Promotion aus Peking, der seit 13 Jahren in jedem Winter eines der besten traditionellen Ensembles aus dem Reich der Mitte auf Welttournee schickt.

Dass die Veranstaltungsreihe seit 2005 ausgerechnet in Varrel Station einlegt, geht auf einen Zufall zurück. Thöle hatte nach einem Veranstaltungsort im Nordwesten gesucht und eigentlich die Bremer Glocke ins Auge gefasst. Doch die war damals schon ausgebucht gewesen, über einen Bekannten war er auf die Gutsscheune aufmerksam geworden. Die chinesischen Gäste wissen seitdem die gute Akustik in dem alten Fachwerkgebäude zu schätzen, und Traditionelles   – sei es norddeutsch oder chinesisch – harmoniert dort erstaunlich gut.

Für das Konzert im Februar, das nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Hasens einläutet, stehen die Gemeinde Stuhr und deren Kulturbeauftragter Edgar Wöltje vor einer besonderen Herausforderung. Noch nie waren so viele Musiker auf einmal aus dem Reich der Mitte angereist  – 85 Musiker muss Wöltje auf der Bühne unterbringen, noch mehr als bei der Aufführung des Chinesischen Rundfunkorchesters aus Peking in diesem Jahr. „Aber das werden wir packen“, ist sich Wöltje sicher.

Das Hong Kong Chinese Orchestra, das in dieser Saison das Neujahrskonzert gestaltet, wurde 1977 gegründet. „Das Orchester und seine Mitarbeiter arbeiten seit der Gründung daran, den Klang traditioneller chinesischer Musik weiterzuentwickeln und setzt weiterentwickelte traditionelle Instrumente ein. Dadurch können auch modernere Stücke gespielt werden, die sich anderen Orchestern nicht erschließen“, lobt Agent Peter Thöle.

Karten für das Neujahrskonzert sind bereits jetzt im Vorverkauf erhältlich.

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